Themen – Weitere Schwerpunkte – Migration und Integration

Informationsblätter zur Einbürgerung
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Fragen und Antworten, um Ihnen das Vorgehen 2017 und 2018 zu erleichtern

Am 1. Januar 2018 werden das neue Bürgerrechtsgesetz (BG) und seine Verordnung in Kraft treten. Die Bedingungen für eine Einbürgerung werden strenger und künftig werden nur noch Personen mit einer Bewilligung C ein Gesuch für eine ordentliche Einbürgerung stellen können.

Die Informationsblätter von Travail.Suisse sind ein praktisches Werkzeug, um Sie bei Ihren Schritten in Richtung Einbürgerung zu begleiten. Sie entnehmen ihnen den allgemeinen Rahmen des Einbürgerungsverfahrens mit den wichtigsten Bedingungen, die 2017 und ab 2018 auf eidgenössischer Ebene gelten. Klicken Sie im Inhaltsverzeichnis auf die einzelnen Kapitel, um schnell Zugang zu der gesuchten Information zu erhalten.

Für weitere Informationen stehen Ihnen Travail.Suisse und Ihre Gewerkschaft gerne zur Verfügung. Gute Lektüre!

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Zuwanderung aus Drittstaaten: Für eine Arbeitsmarktpolitik in Übereinstimmung mit der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklung

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d Dokument Migrationspolitik Oktober 2011.doc 141 KB

25. Oktober 2011, Denis Torche, Leiter Migrationspolitik Drucker-icon

Breitere Abstützung und weniger Scheinheiligkeit

Heute ist die Personenfreizügigkeit im Fokus aller Zuwanderungsdebatten. Es gibt jedoch gute Gründe, auch die Zulassungspolitik für Arbeitnehmende aus Drittstaaten zu überdenken. Heute wird diese Politik von multinationalen Unternehmen dominiert und es herrscht eine grosse Scheinheiligkeit. Damit diese Malaise überwunden werden kann, braucht es eine breiter abgestützte, flexible Zulassungspolitik, die mit starken Begleitmassnahmen verknüpft wird. mehr

Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Schweiz auch in Zukunft auf Einwanderung angewiesen sein. Das gilt ebenfalls für Europa. Die Schweiz wird also kaum mehr alle benötigen Arbeitskräfte in Europa rekrutieren können. Die Zulassungspolitik für Arbeitnehmende aus Drittstaaten entspricht aber bereits heute nicht den realen Verhältnissen und gesellschaftlichen Bedürfnissen. Sie wird dominiert von grossen, multinationalen Unternehmen und allein durch den Bundesrat beschlossen. Zudem herrscht eine grosse Scheinheiligkeit, indem nur der Bedarf von hoch qualifizieren Spezialisten offiziell abgedeckt und die Existenz von ca. 100’000 Sans-Papier unter den Teppich gekehrt wird.

Damit diese Scheinheiligkeit überwunden werden kann und die Zulassungspolitik die Bedürfnisse von Wirtschaft und Gesellschaft abdeckt, ist eine flexiblere Zulassungspolitik sinnvoll. Dabei ist aber zu beachten, dass die neue Zulassungspolitik nicht zu einem grösseren Druck auf die Löhne und die Arbeitsbedingungen führt und den Zielen der Bildungs-, und Integrationspolitik nicht zuwiderläuft. Für Travail.Suisse ist deshalb klar, dass eine Flexibilisierung der Zulassungspolitik nur möglich ist, wenn sie über die Frage der Kontingente hinaus erweitert und an strikte Bedingungen geknüpft wird. Dabei stehen folgende Themen und Forderungen im Vordergrund:

- Abstützung der Zulassungspolitik verbreitern
- Eine strikte Kontrolle der Löhne und Arbeitsbedingungen zur Verhinderung von Lohn und Sozialdumping
- Obligatorische Bildungsmassnahmen zugunsten des ausländischen Personals und Stärkung der Berufsbildung
- Integrationspolitik zur Nutzung der Potenziale der gesamten Bevölkerung

Mit diesen Bedingungen wird die Zulassungspolitik für Personen aus Drittstaaten breiter abgestützt, der Arbeitsmarkt geschützt und dafür gesorgt, dass gesellschaftliche Bedürfnisse in der Bildungs- und Integrationspolitik berücksichtigt werden. Nur so kann die zur Bewältigung der demografischen Entwicklung nötige Flexibilisierung der Zulassungspolitik auch die Akzeptanz der Bevölkerung finden.

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PK 251011 Text M Flügel.doc 46 KB

PK 251011 Text D Torche.doc 53 KB

d Dokument Migrationspolitik Oktober 2011.doc 141 KB

25. Oktober 2011, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Integrationsbericht: Wenig Konkretes im Kampf gegen die Diskriminierung

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170’000 Arbeitnehmenden, nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die Umsetzung der Integrationsmassnahmen Fortschritte macht. Es fehlen allerdings Massnahmen gegen die Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten. mehr

Trotz den Fortschritten ist die Integration über die Regelstrukturen noch nicht genügend verankert. Der Einbezug von integrationsspezifischen Bestimmungen in die Gesetze der verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche ist deshalb zu unterstützen. Das hat auch den Vorteil, dass die Integrationspolitik als Politik für die Gesellschaft als Ganzes und nicht nur als Politik für die Ausländerinnen und Ausländer verstanden wird.

Der grösste Schwachpunkt des Katalogs von 46 Massnahmen betrifft die Diskriminierung. Eine Massnahme des Seco sensibilisiert zwar die Arbeitgeber für das Problem der Ungleichbehandlung von Migrantinnen und Migranten. Allerdings haben die Roundtables, welche mit den Arbeitgebern zur Frage der Lehrstellensuche für Jugendliche mit Migrationshintergrund durchgeführt wurden, nach wie vor nicht zu konkreten Massnahmen geführt.

Postulat von Travail.Suisse-Vizepräsidentin Josiane Aubert umsetzen

Der Bundesrat hat diesbezüglich ein Postulat von Nationalrätin und Travail.Suisse-Vizepräsidentin Josiane Aubert (SP/VD) angenommen. Es geht jetzt darum, dieses Postulat umzusetzen. Die Massnahmen müssen sowohl rechtlicher (Bezug auf das Gleichstellungsgesetz) wie auch praktischer Natur sein. Zu letzteren gehört zum Beispiel der Einsatz von standardisierten Verfahren für Vorstellungsgespräche. Zudem ist auch die Sensibilisierung der Arbeitgeber für die Vorteile, welche mit der Einstellung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund verbunden sind, fortzusetzen. Angesichts des wachsenden Arbeitskräftemangels in gewissen Branchen ist der Zeitpunkt dafür günstig.

16. Februar 2011, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Die Fragen, die 2011 im Zentrum der Diskussionen stehen müssen

Die Initiative der SVP zur Ausschaffung «krimineller» Ausländer hat die wichtigste Frage, die sich die Schweiz im Bereich der Migration in den kommenden Jahren stellen muss, völlig in den Hintergrund gedrängt: Die Frage, wie die künftige Zulassungspolitik aussehen soll, damit es durch die Alterung der Bevölkerung nicht zu einem Mangel an qualifiziertem, aber auch an weniger qualifiziertem Personal kommt.

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PD Die Fragen die 2011 im Zentrum der Diskussionen stehen müssen.doc 38 KB

13. Dezember 2010, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Der Zugang zu einer Berufslehre für junge Sans-Papiers liegt im Interesse der Allgemeinheit

Travail.Suisse ruft den Ständerat zur Annahme der Vorstösse auf, die den Zugang zu einer Berufslehre für junge Sans-Papiers fordern. Mit der Zulassung von Sans-Papiers zur Berufslehre fördern wir die Integration und verschwenden keine für den Wohlstand unseres Landes wertvollen Kompetenzen.

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PD Zugang zur Berufslehre für junge Sans-Papiers.doc 42 KB

07. Juni 2010, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

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