Themen – Weitere Schwerpunkte – Jeunesse.Suisse

Jeunesse.Suisse in Sorge um den Arbeitsmarkt

Jeunesse.Suisse führte am Wochenende den zweiten nationalen Jugendrat durch. Die Jugendlichen planten das nächste Jeunesse.Suisse-Jahr, wählten den Präsidenten und den Vorstand und verabschiedeten Resolutionen zum Arbeitsmarkt und zum Nationalen Qualifikationsrahmen NQR. mehr

Jeunesse.Suisse ist die Jugendkommission von Travail.Suisse. Im Rahmen des Jugendrates von Jeunesse.Suisse treffen sich alle interessierten Jugendlichen der Mitgliedsverbände jeweils zur Jahresplanung.

Resolutionen

Am zweiten nationalen Jugendrat diskutierten die Jugendlichen über Fragen des Arbeitsmarktes. Jeunesse.Suisse weiss um die Jugenderwerbslosigkeit in Europa und schätzt daher die im Vergleich gute Situation der Jugendlichen in der Schweiz. Das darf aber nicht dazu führen, dass man sich darauf ausruht. Vielmehr müssen alle Bildungs- und Arbeitsmarktpartner der Jugendlichen sich für eine berufliche Zukunft engagieren, die allen eine Chance bietet. Insbesondere müssen die Ausbildungen an die Herausforderungen unserer Zeit angepasst werden. Der Jugendrat betonte zudem die Wichtigkeit des Nationalen Qualifikationsrahmens NQR gerade auch für junge Berufsleute und forderte die Berufsverbände auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die Einführung des NQR in ihrem Beruf und für ihre Berufsleute möglichst rasch voranzutreiben.

Kampfwahl in den Vorstand

Der Jugendrat ist das Wahlorgan von Jeunesse.Suisse. Mit grossem Applaus wählte der Jugendrat den bisherigen Präsidenten Jordan Kestle (Hotel & Gastro Union) für ein weiteres Jahr. Für die fünf Sitze im Vorstand gab es sieben Kandidatinnen und Kandidaten. In einer demokratischen Kampfwahl wurden schliesslich Roman Helfer (Hotel & Gastro Union), Isabelle Stern (Syna), Malika Zouaoui (Syna) und Mirco Gurini (transfair) gewählt. Zudem wurde die 20-köpfige Jugendkommission neu gewählt.

Planung des nächsten Jeunesse.Suisse-Jahres

Die Planungsarbeit für das nächste Jeunesse.Suisse-Jahr fand in Workshops zu den Themen Politik, Bildung, Beratung und Vernetzung statt. Jeunesse.Suisse wurde in den Workshops unterstützt durch Andy Tschümperlin, Nationalrat SP Schwyz, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Travail.Suisse, Roger Lang, Rechts- und Jugendberater bei Hotel & Gastro Union und Maurus Blumental, Geschäftsleiter des Dachverbandes Schweizer Jugendparlamente. Intensiv setzen sich die Teilnehmenden mit den jeweiligen Themen auseinander, brachten ihre Wünsche ein, korrigierten vorgeschlagene Resolutionen und planten die nächsten Bildungsangebote.

Ein erfolgreiches erstes Jeunesse.Suisse-Jahr

Das erste Jeunesse.Suisse-Jahr war überaus erfolgreich: Eine Statutenänderung brachte Jeunesse.Suisse den Einsitz in den Vorstand und die Delegiertenversammlung von Travail.Suisse. Es wurde ein Kommunikationskonzept entwickelt, das Corporate Design erstellt, eine neue Internetseite aufgeschaltet, Jugendkurse durchgeführt und verschiedene Communiqués versandt sowie ein Stand an den SwissSkillsBern 2014 betreut. All das lief im letzten Jahr; für eine erst gerade gegründete Kommission absolut spitze!

Für mehr Informationen:
Jordan Kestle, Präsident Jeunesse.Suisse, Tel. 079 258 23 05
Sabine Hunger, Fachstelle Jugendpolitik Syna, Tel. 078 845 04 11
Bruno Weber-Gobet, Geschäftsstelle Jeunesse.Suisse, Tel. 031 370 21 11

16. Oktober 2014, Jordan Kestle, Präsident Jeunesse.Suisse Drucker-icon

Meine Chancen nach der Lehre

Je näher der Lehrabschluss rückt, desto dringender stellt sich die Frage: Wie weiter nach der Lehre? In der Broschüre „Meine Chancen nach der Lehre“ finden junge Menschen, die vor dem Lehrabschluss stehen, wertvolle Anregungen und Tipps. Die Broschüre ist eine weitere Nummer der Ratgeberreihe von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, zu Fragen aus der Arbeitswelt. mehr

Nach dem Sommer haben in der Schweiz Zehntausende Lernende ihr letztes Lehrjahr angetreten. Damit stellt sich für sie bald die Frage, wie es nach Abschluss der Lehre weitergehen soll: Will ich im erlernten Beruf weiterarbeiten? Soll ich eine Zweitausbildung in Angriff nehmen oder die Berufsmatura absolvieren? Will ich ein Zwischenjahr einschieben, um einen Sprachaufenthalt oder einen Sozialeinsatz zu machen?

Es lohnt sich, sich frühzeitig Gedanken über die Zeit nach der Lehre zu machen und verschiedene Möglichkeiten auszuloten. Die 12-seitige Broschüre „Meine Chancen nach der Lehre“ gibt Anregungen, welche Wege eine junge Frau oder ein junger Mann am Anfang des Berufslebens einschlagen kann. Jenen, die im erlernten Beruf weiter arbeiten wollen, gibt sie wertvolle Informationen und Tipps, um den Übergang von der Lehre in eine erste Stelle zu schaffen.

Die Broschüre „Meine Chancen nach der Lehre“ reiht sich ein in eine Serie von Ratgebern, die zu verschiedenen Themen der Arbeitswelt (Lohn, Pensionskasse, Schwangerschaft usw.) Auskunft geben. Alle Ratgeber können unter www.travailsuisse.ch bestellt werden.

Über einen Hinweis in Ihrer Publikation würden wir uns sehr freuen. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne ein Ansichtsexemplar zu.

Für weitere Informationen:
Therese Schmid, Schlussredaktion Ratgeber Travail.Suisse,
Tel. 031 370 21 11
Mail: schmid@travailsuisse.ch

04. September 2014, Therese Schmid, Leiterin Administration Drucker-icon

Jeunesse.Suisse sagt klar JA zur „Mindestlohninitiative“

Jeunesse.Suisse, die Jugendkommission von Travail.Suisse, fordert die Jugend auf, am 18. Mai 2014 ein kräftiges JA zum Mindestlohn in die Urne zu legen. Die Angstmacherei um Arbeitsplätze verschleiert die Realität: Es ist genügend Arbeit und genügend Geld vorhanden! mehr

An der Vorstandssitzung vom 29. April in Olten hat Jeunesse.Suisse die Ja-Parole zur Mindestlohninitiative gefasst. Es sei wichtig, betonten die Vorstandsmitglieder, dass im reichsten Land der Welt ein Einkommen bei einem Vollzeitpensum die Lebenskosten decke. Der Mindestlohn ist ein effizientes Werkzeug dafür. Der Vorstand sieht die Angst vor Arbeitsplatzverlust als unbegründet. Die Arbeit müsse so oder so gemacht werden, und mit einem gesicherten Mindestlohn könne viel effektiver gegen Lohndumping angegangen werden, als dies jetzt der Fall sei. Ausserdem würden Arbeitsplätze nicht einfach verschwinden. Mit dem Mindestlohn bestehe wenigstens die Möglichkeit, wirklich korrekte Löhne zu bezahlen. Natürlich sind gesamtschweizerische Gesamtarbeitsverträge (GAV) ebenfalls effektive Lösungsansätze. Die Politik unternimmt jedoch kaum etwas für eine erleichterte Einführung von GAV und die Wirtschaft ihrerseits scheint es nicht für notwendig zu halten, dieses Instrument in allen Branchen anzuwenden.

Der Vorstand von Jeunesse.Suisse ruft deshalb insbesondere junge Arbeitnehmende auf, die Chance eines sicheren Lohnschutzes wahrzunehmen und der Initiative klar zuzustimmen.

Mehr Informationen:
Sabine Hunger, Fachstelle Jugendpolitik Syna
Tel. direkt: 044 279 71 66
Natel: 078 845 04 11
E-Mail: sabine.hunger@syna.ch

30. April 2014, Linda Rosenkranz, Leiterin Kommunikation Drucker-icon

Jugendarbeit bei Travail.Suisse gestärkt

Für Travail.Suisse spielt die Zielgruppe der Jugendlichen schon seit Jahren über Projekte eine wichtige Rolle. 2012/13 wurde die Zusammenarbeit mit der Jugendkommission diskutiert und auf eine neue Basis gestellt. Der Neustart ist gemacht. Jetzt geht es darum, die begonnene Arbeit dynamisch und konstant weiterzuführen. mehr

Nach Gesetz 1 werden Personen bis zum vollendeten 25. beziehungsweise bis zum vollendeten 30. Altersjahr als Jugendliche angesprochen. Travail.Suisse hat für diese Zielgruppe in den letzten Jahren verschiedenste Projekte entwickelt und erfolgreich durchgeführt. Hinzuweisen ist zum Beispiel auf das Theaterprojekt „Rookie“ für Berufsfachschulen, das sich mit Fragen der Integration verschiedener Nationalitäten im Lehrlingsalltag beschäftigt 2 . Bis heute waren über 17‘000 Jugendliche in dieses Theaterprojekt involviert. Zudem hat Travail.Suisse das Projekt „Zukunft statt Herkunft“ lanciert. Es stellt seit 2007 Instrumente für eine faire Lehrlingsselektion zur Verfügung 3 . Schliesslich verfügt Travail.Suisse über verschiedene Hilfsmittel für junge Frauen, die „berufstätig und schwanger“ sind 4 .

Jeunesse.Suisse wird gegründet

Travail.Suisse verfügt schon längere Zeit über eine Jugendkommission. 2012/13 wurde die Jugendarbeit aber neu strukturiert. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Mitgliedsverbänden und Travail.Suisse im Bereich der Jugendarbeit wurde gestärkt und in neuen Strukturen festgemacht. Die Jugendlichen, die sich in diesem Prozess engagiert haben, haben miteinander folgendes entschieden:

Die Jugendarbeit von Travail.Suisse soll in Zukunft unter dem Namen Jeunesse.Suisse stehen. Dieser Name soll einerseits die Nähe zu Travail.Suisse sichtbar machen. Indem beide Namen und Logos den gleichen Regeln (Schrift, Farbe, Gestaltung) folgen, wird die enge Zusammengehörigkeit deutlich. Andererseits drückt der unterschiedliche Name auch eine gewisse Eigenständigkeit aus. Die Jugendlichen wollen ihre eigenen Interessen in die Entscheidungsgremien von Travail.Suisse, die Politik und die Öffentlichkeit tragen.

Neue Strukturen

Bisher organisierte sich die Jugendarbeit von Travail.Suisse nur über ein Organ: die Jugendkommission. Neu existieren vier Organe. Der Jugendrat steht allen Jugendlichen der Mitgliedsverbände 5 offen. In diesem Rat können sie ihre Ideen und Anliegen einbringen und die Jugendkommission und den Präsidenten/die Präsidentin der Jugendkommission wählen. Die Jugendkommission selber ist das Entscheidgremium.

Sie entscheidet über die Aktivitäten und Positionen von Jeunesse.Suisse. Der Vorstand von Jeunesse.Suisse bereitet die Geschäfte der Jugendkommission vor. Die Geschäftsstelle unterstützt die Arbeit von Vorstand und Jugendkommission.

Zweck von Jeunesse.Suisse

Jeunesse.Suisse versteht sich als nationale Austauschplattform der Jugendlichen der Mitgliedsverbände von Travail.Suisse. Sie soll den Jugendlichen ermöglichen, ihre Anliegen sowohl in Travail.Suisse einzubringen wie auch in die Öffentlichkeit (Politik, Gesellschaft, Medien) zu tragen. Zudem soll Jeunesse.Suisse die Jugendarbeit der Mitgliedsverbände koordinieren, die Qualität der Jugendarbeit verbessern und sie durch neue Impulse stärken. Jeunesse.Suisse soll damit helfen, dass Jugendliche in der Schweiz sich sozial, kulturell und politisch besser engagieren und integrieren können.

Jetzt geht es an die konkrete Arbeit

Der erste nationale Jugendrat von Jeunesse.Suisse hat am 12. Oktober 2013 stattgefunden. Die Gremien sind gewählt und erste Themen definiert. In den Workshops zeigte sich, dass die beteiligten Jugendlichen den Arbeitsmarkt als wichtiges Thema sowohl für die Bildungs- wie auch die politische Arbeit von Jeunesse.Suisse erachten. An der Jugendkommission ist es nun, die Kurse für die Jugendlichen konkret zu organisieren und das vielfältige Thema „Arbeitsmarkt“ unter der Perspektive der Jugendlichen zu bearbeiten.

1 Jugendförderungsgesetz: Art. 4 Zielgruppen
Zielgruppen dieses Gesetzes sind:
a. alle in der Schweiz wohnhaften Kinder und Jugendlichen ab dem Kindergartenalter bis zum vollendeten 25. Altersjahr;
b. Jugendliche bis zum vollendeten 30. Altersjahr, die ehrenamtlich in leitender, beratender oder betreuen-der Funktion in einer privaten Trägerschaft tätig sind.
2 http://www.rookie-forumtheater.ch/rookie.html
3 http://www.zukunftstattherkunft.ch/index_de.html
4 http://www.infomutterschaft.ch/ / www.mamagenda.ch
5 Jeunesse.Suisse, der nationalen Jugendorganisation von Travail.Suisse gehören die Jugendlichen der Arbeitnehmerorganisationen Syna, Hotel & Gastro Union, transfair, OCST und SCIV an.

Anhang Grösse

Jugendarbeit.doc 37 KB

28. Oktober 2013, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Resolution: Keine Senkung des Eintrittsalters in die Pensionskasse

Bundesrat Berset plant unter dem Namen „Altersvorsorge 2020“ eine grosse Reform der Altersvorsorge. Ziel ist es, trotz der problematischen demografischen Entwicklung die Leistungen für die BezügerInnen zu erhalten. mehr

Im Rahmen dieser Reform wird auch überlegt, das Eintrittsalter in die Pensionskasse, das heute bei 25 Jahren liegt, zu senken. Der Jugendrat von Jeunesse.Suisse – der nationalen Jugendorganisation von Travail.Suisse – hat sich an seinem jährlichen Treffen klar dagegen ausgesprochen:

• Mit einer Senkung des Eintrittsalters in die Pensionskasse wird der Berufseinstieg der jungen Arbeitskräfte erschwert. Jugendliche werden dadurch teurere Arbeitnehmende, da die Arbeitgeber bereits ab Berufseinstieg ihren Beitrag an die zweite Säule leisten müssen. Eine solche Regelung hat negative Auswirkungen auf die Jugenderwerbslosigkeit.

• Jugendliche haben bereits heute einen vergleichbar kleinen Lohn. Eine weitere Lohnkürzung durch Beiträge an die Pensionskasse beschränkt ihren Handlungsspielraum noch mehr. Dabei hat man in den jungen Jahren verschiedene Anliegen, um sich noch weiterentwickeln zu können zum Beispiel durch Weiterbildungen, Sprachaufenthalte oder Reisen. Mit geringerem Lohn ist es schwieriger, die Reserven für solche Pläne aufzubauen. Vor allem für Jugendliche, deren Familien ihnen nicht helfend unter die Arme greifen können, ist das ein ernsthaftes Problem.

• Die Senkung des Eintrittsalters in die Pensionskasse bringt zudem nicht die gewünschte Wirkung bei den Pensionskassen. Denn die vergleichbar tiefen Löhne der Jugendlichen bringen wenige Einnahmen bei den Pensionskassen, schränken hingegen die Jugendlichen beim Aufbau ihrer eigenen Reserven direkt ein.

Jeunesse.Suisse ist die nationale Jugendorganisation von Travail.Suisse. Ihr gehören die Jugendlichen der Arbeitnehmerorganisationen Syna, Hotel&Gastro Union, transfair, OCST und SCIV an.

Für weitere Informationen:
Jordan Kestle, Präsident Jeunesse.Suisse, Tel. 041 418 22 43.
Bruno Weber-Gobet, Geschäftsstelle Jeunesse.Suisse, 031 370 21 11.

16. Oktober 2013, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

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Leiterin Kommunikation
031 370 2111 oder
079 743 5047
rosenkranz@travailsuisse.ch

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