Themen – Weitere Schwerpunkte – Jeunesse.Suisse

Meine Chancen nach der Lehre

Je näher der Lehrabschluss rückt, desto dringender stellt sich die Frage: Wie weiter nach der Lehre? In der Broschüre „Meine Chancen nach der Lehre“ finden junge Menschen, die vor dem Lehrabschluss stehen, wertvolle Anregungen und Tipps. Die Broschüre ist eine weitere Nummer der Ratgeberreihe von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, zu Fragen aus der Arbeitswelt. mehr

Nach dem Sommer haben in der Schweiz Zehntausende Lernende ihr letztes Lehrjahr angetreten. Damit stellt sich für sie bald die Frage, wie es nach Abschluss der Lehre weitergehen soll: Will ich im erlernten Beruf weiterarbeiten? Soll ich eine Zweitausbildung in Angriff nehmen oder die Berufsmatura absolvieren? Will ich ein Zwischenjahr einschieben, um einen Sprachaufenthalt oder einen Sozialeinsatz zu machen?

Es lohnt sich, sich frühzeitig Gedanken über die Zeit nach der Lehre zu machen und verschiedene Möglichkeiten auszuloten. Die 12-seitige Broschüre „Meine Chancen nach der Lehre“ gibt Anregungen, welche Wege eine junge Frau oder ein junger Mann am Anfang des Berufslebens einschlagen kann. Jenen, die im erlernten Beruf weiter arbeiten wollen, gibt sie wertvolle Informationen und Tipps, um den Übergang von der Lehre in eine erste Stelle zu schaffen.

Die Broschüre „Meine Chancen nach der Lehre“ reiht sich ein in eine Serie von Ratgebern, die zu verschiedenen Themen der Arbeitswelt (Lohn, Pensionskasse, Schwangerschaft usw.) Auskunft geben. Alle Ratgeber können unter www.travailsuisse.ch bestellt werden.

Über einen Hinweis in Ihrer Publikation würden wir uns sehr freuen. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne ein Ansichtsexemplar zu.

Für weitere Informationen:
Therese Schmid, Schlussredaktion Ratgeber Travail.Suisse,
Tel. 031 370 21 11
Mail: schmid@travailsuisse.ch

04. September 2014, Therese Schmid, Leiterin Administration Drucker-icon

Jeunesse.Suisse sagt klar JA zur „Mindestlohninitiative“

Jeunesse.Suisse, die Jugendkommission von Travail.Suisse, fordert die Jugend auf, am 18. Mai 2014 ein kräftiges JA zum Mindestlohn in die Urne zu legen. Die Angstmacherei um Arbeitsplätze verschleiert die Realität: Es ist genügend Arbeit und genügend Geld vorhanden! mehr

An der Vorstandssitzung vom 29. April in Olten hat Jeunesse.Suisse die Ja-Parole zur Mindestlohninitiative gefasst. Es sei wichtig, betonten die Vorstandsmitglieder, dass im reichsten Land der Welt ein Einkommen bei einem Vollzeitpensum die Lebenskosten decke. Der Mindestlohn ist ein effizientes Werkzeug dafür. Der Vorstand sieht die Angst vor Arbeitsplatzverlust als unbegründet. Die Arbeit müsse so oder so gemacht werden, und mit einem gesicherten Mindestlohn könne viel effektiver gegen Lohndumping angegangen werden, als dies jetzt der Fall sei. Ausserdem würden Arbeitsplätze nicht einfach verschwinden. Mit dem Mindestlohn bestehe wenigstens die Möglichkeit, wirklich korrekte Löhne zu bezahlen. Natürlich sind gesamtschweizerische Gesamtarbeitsverträge (GAV) ebenfalls effektive Lösungsansätze. Die Politik unternimmt jedoch kaum etwas für eine erleichterte Einführung von GAV und die Wirtschaft ihrerseits scheint es nicht für notwendig zu halten, dieses Instrument in allen Branchen anzuwenden.

Der Vorstand von Jeunesse.Suisse ruft deshalb insbesondere junge Arbeitnehmende auf, die Chance eines sicheren Lohnschutzes wahrzunehmen und der Initiative klar zuzustimmen.

Mehr Informationen:
Sabine Hunger, Fachstelle Jugendpolitik Syna
Tel. direkt: 044 279 71 66
Natel: 078 845 04 11
E-Mail: sabine.hunger@syna.ch

30. April 2014, Linda Rosenkranz, Leiterin Kommunikation Drucker-icon

Jugendarbeit bei Travail.Suisse gestärkt

Für Travail.Suisse spielt die Zielgruppe der Jugendlichen schon seit Jahren über Projekte eine wichtige Rolle. 2012/13 wurde die Zusammenarbeit mit der Jugendkommission diskutiert und auf eine neue Basis gestellt. Der Neustart ist gemacht. Jetzt geht es darum, die begonnene Arbeit dynamisch und konstant weiterzuführen. mehr

Nach Gesetz 1 werden Personen bis zum vollendeten 25. beziehungsweise bis zum vollendeten 30. Altersjahr als Jugendliche angesprochen. Travail.Suisse hat für diese Zielgruppe in den letzten Jahren verschiedenste Projekte entwickelt und erfolgreich durchgeführt. Hinzuweisen ist zum Beispiel auf das Theaterprojekt „Rookie“ für Berufsfachschulen, das sich mit Fragen der Integration verschiedener Nationalitäten im Lehrlingsalltag beschäftigt 2 . Bis heute waren über 17‘000 Jugendliche in dieses Theaterprojekt involviert. Zudem hat Travail.Suisse das Projekt „Zukunft statt Herkunft“ lanciert. Es stellt seit 2007 Instrumente für eine faire Lehrlingsselektion zur Verfügung 3 . Schliesslich verfügt Travail.Suisse über verschiedene Hilfsmittel für junge Frauen, die „berufstätig und schwanger“ sind 4 .

Jeunesse.Suisse wird gegründet

Travail.Suisse verfügt schon längere Zeit über eine Jugendkommission. 2012/13 wurde die Jugendarbeit aber neu strukturiert. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Mitgliedsverbänden und Travail.Suisse im Bereich der Jugendarbeit wurde gestärkt und in neuen Strukturen festgemacht. Die Jugendlichen, die sich in diesem Prozess engagiert haben, haben miteinander folgendes entschieden:

Die Jugendarbeit von Travail.Suisse soll in Zukunft unter dem Namen Jeunesse.Suisse stehen. Dieser Name soll einerseits die Nähe zu Travail.Suisse sichtbar machen. Indem beide Namen und Logos den gleichen Regeln (Schrift, Farbe, Gestaltung) folgen, wird die enge Zusammengehörigkeit deutlich. Andererseits drückt der unterschiedliche Name auch eine gewisse Eigenständigkeit aus. Die Jugendlichen wollen ihre eigenen Interessen in die Entscheidungsgremien von Travail.Suisse, die Politik und die Öffentlichkeit tragen.

Neue Strukturen

Bisher organisierte sich die Jugendarbeit von Travail.Suisse nur über ein Organ: die Jugendkommission. Neu existieren vier Organe. Der Jugendrat steht allen Jugendlichen der Mitgliedsverbände 5 offen. In diesem Rat können sie ihre Ideen und Anliegen einbringen und die Jugendkommission und den Präsidenten/die Präsidentin der Jugendkommission wählen. Die Jugendkommission selber ist das Entscheidgremium.

Sie entscheidet über die Aktivitäten und Positionen von Jeunesse.Suisse. Der Vorstand von Jeunesse.Suisse bereitet die Geschäfte der Jugendkommission vor. Die Geschäftsstelle unterstützt die Arbeit von Vorstand und Jugendkommission.

Zweck von Jeunesse.Suisse

Jeunesse.Suisse versteht sich als nationale Austauschplattform der Jugendlichen der Mitgliedsverbände von Travail.Suisse. Sie soll den Jugendlichen ermöglichen, ihre Anliegen sowohl in Travail.Suisse einzubringen wie auch in die Öffentlichkeit (Politik, Gesellschaft, Medien) zu tragen. Zudem soll Jeunesse.Suisse die Jugendarbeit der Mitgliedsverbände koordinieren, die Qualität der Jugendarbeit verbessern und sie durch neue Impulse stärken. Jeunesse.Suisse soll damit helfen, dass Jugendliche in der Schweiz sich sozial, kulturell und politisch besser engagieren und integrieren können.

Jetzt geht es an die konkrete Arbeit

Der erste nationale Jugendrat von Jeunesse.Suisse hat am 12. Oktober 2013 stattgefunden. Die Gremien sind gewählt und erste Themen definiert. In den Workshops zeigte sich, dass die beteiligten Jugendlichen den Arbeitsmarkt als wichtiges Thema sowohl für die Bildungs- wie auch die politische Arbeit von Jeunesse.Suisse erachten. An der Jugendkommission ist es nun, die Kurse für die Jugendlichen konkret zu organisieren und das vielfältige Thema „Arbeitsmarkt“ unter der Perspektive der Jugendlichen zu bearbeiten.

1 Jugendförderungsgesetz: Art. 4 Zielgruppen
Zielgruppen dieses Gesetzes sind:
a. alle in der Schweiz wohnhaften Kinder und Jugendlichen ab dem Kindergartenalter bis zum vollendeten 25. Altersjahr;
b. Jugendliche bis zum vollendeten 30. Altersjahr, die ehrenamtlich in leitender, beratender oder betreuen-der Funktion in einer privaten Trägerschaft tätig sind.
2 http://www.rookie-forumtheater.ch/rookie.html
3 http://www.zukunftstattherkunft.ch/index_de.html
4 http://www.infomutterschaft.ch/ / www.mamagenda.ch
5 Jeunesse.Suisse, der nationalen Jugendorganisation von Travail.Suisse gehören die Jugendlichen der Arbeitnehmerorganisationen Syna, Hotel & Gastro Union, transfair, OCST und SCIV an.

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Jugendarbeit.doc 37 KB

28. Oktober 2013, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Resolution: Keine Senkung des Eintrittsalters in die Pensionskasse

Bundesrat Berset plant unter dem Namen „Altersvorsorge 2020“ eine grosse Reform der Altersvorsorge. Ziel ist es, trotz der problematischen demografischen Entwicklung die Leistungen für die BezügerInnen zu erhalten. mehr

Im Rahmen dieser Reform wird auch überlegt, das Eintrittsalter in die Pensionskasse, das heute bei 25 Jahren liegt, zu senken. Der Jugendrat von Jeunesse.Suisse – der nationalen Jugendorganisation von Travail.Suisse – hat sich an seinem jährlichen Treffen klar dagegen ausgesprochen:

• Mit einer Senkung des Eintrittsalters in die Pensionskasse wird der Berufseinstieg der jungen Arbeitskräfte erschwert. Jugendliche werden dadurch teurere Arbeitnehmende, da die Arbeitgeber bereits ab Berufseinstieg ihren Beitrag an die zweite Säule leisten müssen. Eine solche Regelung hat negative Auswirkungen auf die Jugenderwerbslosigkeit.

• Jugendliche haben bereits heute einen vergleichbar kleinen Lohn. Eine weitere Lohnkürzung durch Beiträge an die Pensionskasse beschränkt ihren Handlungsspielraum noch mehr. Dabei hat man in den jungen Jahren verschiedene Anliegen, um sich noch weiterentwickeln zu können zum Beispiel durch Weiterbildungen, Sprachaufenthalte oder Reisen. Mit geringerem Lohn ist es schwieriger, die Reserven für solche Pläne aufzubauen. Vor allem für Jugendliche, deren Familien ihnen nicht helfend unter die Arme greifen können, ist das ein ernsthaftes Problem.

• Die Senkung des Eintrittsalters in die Pensionskasse bringt zudem nicht die gewünschte Wirkung bei den Pensionskassen. Denn die vergleichbar tiefen Löhne der Jugendlichen bringen wenige Einnahmen bei den Pensionskassen, schränken hingegen die Jugendlichen beim Aufbau ihrer eigenen Reserven direkt ein.

Jeunesse.Suisse ist die nationale Jugendorganisation von Travail.Suisse. Ihr gehören die Jugendlichen der Arbeitnehmerorganisationen Syna, Hotel&Gastro Union, transfair, OCST und SCIV an.

Für weitere Informationen:
Jordan Kestle, Präsident Jeunesse.Suisse, Tel. 041 418 22 43.
Bruno Weber-Gobet, Geschäftsstelle Jeunesse.Suisse, 031 370 21 11.

16. Oktober 2013, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Erster Jugendrat von Jeunesse.Suisse: Start gelungen

Am 12. Oktober 2013 fand der erste nationale Jugendrat von Jeunesse.Suisse in Olten statt. Jeunesse.Suisse ist die nationale Jugendorganisation von Travail.Suisse. Am Jugendrat nahmen Jugendliche aus der deutschen, der französischen und italienischen Schweiz teil. Sie wählten die Mitglieder der Jugendkommission und den Präsidenten für 2014. Zudem verabschiedete der Jugendrat eine Resolution zur Reform „Altersvorsorge 2020“. mehr

Travail.Suisse verfügt schon längere Zeit über eine Jugendkommission. 2012/13 wurde die gewerkschaftliche Jugendarbeit aber auf eine neue Basis gestellt. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Mitgliedsverbänden und Travail.Suisse im Bereich der Jugendarbeit wurde gestärkt und in neuen Strukturen festgemacht.

Erster nationaler Jugendrat von Jeunesse.Suisse

So fand am Samstag, 12. Oktober 2013, der erste nationale Jugendrat von Jeunesse.Suisse in Olten statt. Seine Aufgabe ist es, die Mitglieder der Jugendkommission und deren Präsidentin oder deren Präsidenten zu wählen und Themen im Bereich der Bildungsarbeit und der Politik einzubringen. Der Jugendrat findet einmal im Jahr statt.

Jordan Kestle zum Präsidenten gewählt

Mit Akklamation wurde Jordan Kestle (Jahrgang 1994) zum ersten offiziellen Präsidenten von Jeunesse.Suisse gewählt. Er ist Mitglied von Hotel & Gastro Union, der grössten Berufsorganisation der Arbeitnehmenden im Bereich der Gastronomie, der Hotellerie sowie der Bäcker- und Konditorbranche. Zudem wurde Mirco Gurini (1989), der als Übergangspräsident beim Aufbau von Jeunesse.Suisse wirkte, mit herzlichem Dank als Präsident verabschiedet. Er ist Mitglied von transfair, einem Personalverband aus den Bereichen Post/Logistik, Communication, öffentlicher Verkehr und öffentliche Verwaltung.

Jugendrat wählt Jugendkommission

Der Jugendrat hat am Samstag auch seine Delegierten in die Jugendkommission von Jeunesse.Suisse gewählt. Insgesamt wurden 16 Jugendliche aus der deutschen, französischen und italienischen Schweiz für die Arbeit in die Jugendkommission ernannt. Sie stammen von der interprofessionellen Gewerkschaft Syna, von Hotel & Gastro Union, transfair und der grössten Tessiner Gewerkschaft OCST. SCIV, die grösste Gewerkschaft aus dem Unterwallis, wird ihre Delegierten noch zur Wahl stellen.

Arbeitsmarkt als wichtiges Thema erkannt

In den Workshops wie auch im politischen Gespräch mit Nationalrat Bernhard Guhl (BDP Aargau) zeigte sich, dass die Jugendlichen den Arbeitsmarkt als wichtiges Thema sowohl für die Bildungs- wie auch die politische Arbeit der Jugendkommission erachten. Auch die verabschiedete Resolution zur Reform „Altersvorsorge 2020“ ist aus der Perspektive des Arbeitsmarktes formuliert, wenn es heisst, „mit einer Senkung des Eintrittsalters in die Pensionskasse wird der Berufseinstieg der jungen Arbeitskräfte erschwert“.

Weitere Informationen:
Jordan Kestle, Präsident Jeunesse.Suisse, Tel. 041 418 22 43
Bruno Weber-Gobet, Geschäftsstelle Jeunesse.Suisse, 031 370 21 11

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Resolution Jugendrat Okt 2013.docx 62 KB

16. Oktober 2013, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

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Kontaktperson für Medienanfragen

Kontaktperson für Medienanfragen:

Linda Rosenkranz
Leiterin Kommunikation
031 370 2111 oder
079 743 5047
rosenkranz@travailsuisse.ch

Anwesend: Montag bis Mittwoch

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