Themen – Weitere Schwerpunkte – Energie und Klima

Ein Quantensprung für den Werkplatz Schweiz

Mit der Initiative „Neue Arbeitsplätze dank erneuerbarer Energien“ geht die Schweiz energiepolitisch in die Offensive. Bau und Gewerbe profitieren von Programmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Die Industrie wird fit gemacht für den grössten globalen Wachstumsmarkt der nächsten Jahrzehnte. Insgesamt können dadurch in der Schweiz zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen und erhalten werden.

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29. März 2010, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Ein Quantensprung für den Werkplatz Schweiz

Heute wird in Bern die Initiative „Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien (Cleantech-Initiative)“ lanciert. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, unterstützt diese Initiative und ist im Initiativkomitee vertreten. mehr

Travail.Suisse ist überzeugt, dass eine offensive Energiepolitik, wie sie von der Cleantech-Initiative gefordert wird, dem Werkplatz und dem Arbeitsmarkt Schweiz enorme Vorteile bringt.

Neue Arbeitsplätze für das Gewerbe
Damit die Hälfte des Energiebedarfs in der Schweiz aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann, muss der Schweizer Gebäudepark bis 2030 weitestgehend saniert werden. Dadurch werden im Bauhaupt- und Baunebengewerbe (Heizung, Sanitär, Spengler, Isoliergewerbe, Fassadenbauer etc.) mehrere zehntausend Stellen für zwanzig Jahre gesichert oder neu geschaffen. Zudem braucht es eine konsequente Förderung der erneuerbaren Energien, die weitere Stellen in der Solarbranche, in Ingenieurbüros sowie im Sanitär- und Heizungsgewerbe schafft.

Neue Arbeitsplätze in der Industrie
Eine offensive Energiepolitik führt zu einer hohen Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen auf einem boomenden Weltmarkt. Der globale Umsatz der Cleantech-Industrie wird sich innert zehn Jahren auf ungefähr 3’350 Milliarden Franken erhöhen. Dass sich die Schweizer Industrie einen Teil dieses Kuchens abschneiden kann, ist für den Schweizer Arbeitsmarkt von grösster Bedeutung.

Ja zu guten und sicheren Arbeitsplätzen
Die Cleantech-Initiative ermöglicht der Schweiz einen technologischen und wirtschaftlichen Quantensprung. Sie verschafft Schweizer Unternehmen Wettbewerbsvorteile in einer boomenden Branche mit hohem Wachstumspotential. Sie schafft und/oder erhält mehrere zehntausend gute und sichere Arbeitsplätze mit unterschiedlichem Anforderungsprofil. Das verbessert die Beschäftigungschancen für alle Arbeitnehmenden in der Schweiz. Diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen.

22. März 2010, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Ja zur Volksinitiative „Für ein gesundes Klima“ und zum Solarfonds!

Mit der Annahme der Volksinitiative „für ein gesundes Klima“ und die Errichtung eines Solarfonds würde der Nationalrat eine engagierte Klimapolitik unterstützen und gleichzeitig für die kurz- und mittelfristige Schaffung von Tausenden von Arbeitsplätzen in der Schweiz sorgen.

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08. März 2010, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Ein echtes Wirtschaftserneuerungs- und Arbeitsplatzbeschaffungsprogramm für die Zukunft

Die Annahme der Initiative „Neue Energien für neue Arbeitsplätze“ würde der Schweiz ermöglichen, wieder einen Spitzenplatz bei der Innovation im Bereich der sauberen Technologien einzunehmen. Es könnten Zehntausende Arbeitsplätze geschaffen werden. Gleichzeitig würden wir uns von den fossilen Energien befreien, wodurch wir uns auch fossile Importe in Milliardenhöhe sparen könnten.

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08. Februar 2010, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Teilzweckbindung der CO2-Abgabe: Eine Investition zugunsten des Klimas und der Beschäftigung

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, freut sich über den Entscheid des Ständerates, die energetische Sanierung von Gebäuden mit einer Teilzweckbindung der CO2-Abgabe zu finanzieren. Das ist eine gute Entscheidung aus Sicht der Klimapolitik, aber auch im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und die wirtschaftliche Innovation. mehr

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, freut sich über den Entscheid des Ständerates, die energetische Sanierung von Gebäuden mit einer Teilzweckbindung der CO2-Abgabe zu finanzieren. Das ist eine gute Entscheidung aus Sicht der Klimapolitik, aber auch im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und die wirtschaftliche Innovation.

Die gestern vom Ständerat getroffene Entscheidung, jährlich 200 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe für die energetische Gebäudesanierung zur Verfügung zu stellen, ist sehr wichtig für das Klima: Nicht weniger als 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs gehen auf das Konto der Gebäude. Sie wird auch dazu beitragen, beim Import von fossilen Produkten Milliarden von Franken zu sparen. Zudem werden Tausende von Arbeitsplätzen auf verschiedenen Qualifikationsstufen geschaffen, was besonders angesichts der gegenwärtig herrschenden Rezession und der düsteren Aussichten für den Arbeitsmarkt eine gute Nachricht ist.

Es ist also sehr erfreulich, dass der Ständerat in dieser Frage dem Nationalrat gefolgt ist. Es geht jetzt darum, möglichst rasch die verbleibenden Divergenzen auszuräumen, damit das Bundesgesetz über die Anreize für energetisch wirksame Massnahmen im Gebäudebereich Anfang 2010 in Kraft treten kann.

Damit würde verhindert, dass das energetische Gebäudesanierungsprogramm, für das die Mittel auf Bundesebene vom Parlament um 14 auf 100 Millionen Franken erhöht worden sind, nächstes Jahr ins Stocken gerät – zum Nachteil des Klimas und der Beschäftigung.

26. Mai 2009, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

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