Themen – Sozialpolitik – Berufliche Vorsorge

Travail.Suisse fordert BVG-Mindestzins von 3.25 Prozent

Gemäss Gesetz muss der Mindestzins in der zweiten Säule alle zwei Jahre überprüft werden. Für Travail.Suisse ist klar, dass die guten Ergebnisse der Pensionskassen im letzten Jahr eine markante Erhöhung des Mindestzinses ermöglichen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wird Hugo Fasel, Präsident von Travail.Suisse und CSP-Nationalrat, am Montag einen entsprechenden Vorstoss im Parlament einreichen. mehr

Gemäss verschiedenen Umfragen haben die Pensionskassen im Jahr 2005 durchschnittlich eine Performance von 10 Prozent oder mehr erwirtschaftet. Diese erfreuliche Entwicklung muss nun auch für die Versicherten Früchte tragen. Travail.Suisse fordert deshalb in der gemäss Gesetz vom Bundesrat durchzuführenden Sozialpartnerkonsultation eine Erhöhung des Mindestzinses von heute 2.5 Prozent auf 3.25 Prozent im Jahr 2007.

Hugo Fasel, Präsident von Travail.Suisse und CSP-Nationalrat, wird am kommenden Montag im Parlament einen Vorstoss einreichen, der vom Bundesrat eine Erhöhung des Mindestzinses auf 3.25 Prozent verlangt. So wird sich auch das Parlament zu der für das Vertrauen der Versicherten in die berufliche Vorsorge zentralen Frage des Mindestzinses äussern können.

16. Juni 2006, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Anpassung des Mindestumwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge

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20060421 Mindestumwandlungssatz.pdf 77 KB

21. April 2006, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 und Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Senkung des BVG-Umwandlungssatzes: Überreaktion vermeiden

Der Bundesrat will den Umwandlungssatz tiefer und schneller senken als in der ersten BVG-Revision vorgesehen. Für Travail.Suisse ist dieses Anliegen aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und gesunkener Renditeerwartungen grundsätzlich nachvollziehbar. Das Tempo, das vom Bundesrat vorgelegt wird, ist jedoch inakzeptabel. Zudem zeigt diese erneute Rentensenkung in der zweiten Säule ein weiteres Mal, dass vor allem für Personen mit tieferen und mittleren Einkommen nur die AHV ein sicheres Fundament der Altersvorsorge bieten kann.

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28. November 2005, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Mindestrentenalter in der 2. Säule: Arbeitgeberverband will Rentenalter 55

Anfang Juni wird der Bundesrat definitiv über das Mindestrentenalter in der Beruflichen Vorsorge entscheiden. In der Vernehmlassung hat er vorgeschlagen, die vorzeitige Pensionierung ab 60 Jahren zuzulassen. Dagegen ist unter anderem der Arbeitgeberverband Sturm gelaufen. Aber nicht etwa, weil er diesen Anreiz zur vorzeitigen Pensionierung ablehnt, sondern weil die Arbeitgeber ein Rentenalter 55 verlangen. Angesichts der Forderung der Arbeitgeber nach einen AHV-Rentenalter 66 ist das nicht nur paradox, sondern verantwortungslos.

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PD Arbeitgeberverband will Rentenalter 55.doc 35 KB

23. Mai 2005, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Keine Subventionierung von Rentenalter 55 für Millionäre

Der Bundesrat will das Mindestrentenalter in der beruflichen Vorsorge auf 60 Jahre festlegen. Arbeitgeber und Economiesuisse, die sonst bei jeder Gelegenheit eine Erhöhung des Rentenalters in der AHV fordern, wollen hingegen ein Rentenalter von 55 Jahren. Der Widerspruch ist eklatant. Aber schliesslich geht es bei der AHV um die Pensionierung von gewöhnlichen Arbeitnehmenden, beim BVG hingegen um die Subventionierung des vorzeitigen Altersrücktritts von Millionären.

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PD Rentenalter 55 für Millionäre.doc 35 KB

21. März 2005, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

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