Themen – Sozialpolitik – AHV

11. AHV-Revision in der SGK-NR: Travail.Suisse will eine Überbrückungsrente in der AHV

In etlichen Pensionskassen gibt es so genannte Überbrückungsrenten. Dank dieser Überbrückungsrente muss die AHV-Rente bei einer vorzeitigen Pensionierung nicht vorbezogen werden und wird ab 65 Jahren ungekürzt ausgerichtet. Travail.Suisse fordert, dass in der AHV zusammen mit der Flexibilisierung des Rentenalters eine Überbrückungsrente für Personen mit tiefen und mittleren Einkommen eingeführt wird. Denn diese Personen verfügen einerseits selten über eine gute Pensionskasse und sind andererseits auf eine ungekürzte AHV-Rente angewiesen.

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26. Februar 2007, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

11. AHV-Revision in der SGK: Travail.Suisse fordert AHV-Überbrückungsrente

Heute diskutiert die SGK des Nationalrates die Flexibilisierung des Rentenalters. Dazu hat Travail.Suisse der SGK im letzten Juli einen eigenständigen Vorschlag unterbreitet, zu welchem die Verwaltung Berechnungen angestellt hat. Jetzt liegen die Zahlen vor, und Travail.Suisse fordert die Kommission auf, diese Idee weiter zu verfolgen. mehr

Die erste Auflage der 11. AHV-Revision ist in der Referendumsabstimmung klar gescheitert, weil sie dem grossen Anliegen einer Flexibilisierung des Rentenalters nicht Rechnung getragen hat.

Individuelle AHV-Überbrückungsrente als Lösung
Bereits im Juli 2006 hat Travail.Suisse der SGK ein Modell vorgeschlagen, das einen individuellen Anspruch mit der Anknüpfung an das massgebliche Einkommen (Durchschnittseinkommen aller Erwerbsjahre) verbindet. Das heisst, dass Personen mit tiefem massgeblichem Einkommen (z.B. bis ca. 40’000 Fr.) ab 62 Jahren eine AHV-Überbrückungsrente beziehen könnten. Zur Finanzierung sollen die Mittel herangezogen werden, die durch die Erhöhung des Rentenalters der Frauen auf 65 Jahre frei werden.

Die Berechnungen der Verwaltung zeigen, dass mit diesem Modell für das unterste Einkommensdrittel die Finanzierung einer Pensionierung mit 62 Jahren möglich würde. Da in diesem Einkommensbereich insbesondere Frauen erwerbstätig sind, könnte eine AHV-Überbrückungsrente auch den aus Sicht der Frauen notwendigen Ausgleich für die laufenden Erhöhungen des Frauenrentenalters schaffen.

Das Modell lehnt sich an die zum Teil bei den Pensionskassen bestehenden Überbrückungsrenten an. Es stellt aber sicher, dass für Personen mit tiefen Einkommen die Möglichkeit einer Pensionierung mit 62 Jahren nicht davon abhängt, ob sie zufälligerweise bei einer guten Pensionskasse versichert sind.

25. Januar 2007, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

KOSA-Initiative abgelehnt: Jetzt sind mehrheitsfähige Vorschläge der Gegner gefordert

Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ist enttäuscht über den Ausgang der heutigen Volksabstimmung. mehr

Travail.Suisse bedauert die Ablehnung der Initiative „Nationalbankgewinne für die AHV“. Eine gute Idee hat damit Schiffbruch erlitten. Die bürgerlichen Gegner der Initiative sind jetzt gefordert, selbst gute Ideen zu einer langfristigen Finanzierung der AHV einzubringen und mehrheitsfähig zu machen. Denn ein drastischer Leistungsabbau, der die Finanzen der AHV auf 20 oder 30 Jahre hinaus stabilisiert, ist nicht mehrheitsfähig. Travail.Suisse wartet gespannt auf die Vorschläge.

Das revidierte Asylgesetz löst die Probleme nicht
Das revidierte Asylgesetz wird die bestehenden Probleme nicht lösen, aber die humanitäre Tradition unseres Landes gefährden. Wenn mehr Asylsuchende von der Sozialhilfe ausgeschlossen werden, wird das mehr Menschen in die lllegalität drängen und zu mehr Kriminalität führen. Die Verschärfung der Zwangsmassnahmen wird auch die Probleme bei der Rückführung von abgewiesenen Asylsuchenden nicht regeln.

Ausländergesetz : Ein Ja, das nicht zu einer weiteren Verschärfung führen darf
Travail.Suisse bedauert die Annahme des neuen Ausländergesetzes durch die Schweizer Stimmbevölkerung. Das neue Gesetz sanktioniert die ungerechtfertigte und schockierende Ungleichbehandlung zwischen Personen, die aus einem EU- bzw. EFTA-Land kommen, und solchen, die aus anderen Staaten stammen. Damit werden bestehende Vorurteile verfestigt und die Integration eines Teils von Ausländer/innen in unserem Land erschwert. Travail.Suisse wird sich gegen jede weitere Verschärfung der Ausländerpolitik, wie sie von der nationalistischen Rechten verlangt wird, zur Wehr setzen.

24. September 2006, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

KOSA-Initiative: Sichere AHV-Renten statt Steuergeschenke

Heute werden die Gewinne der Schweizerischen Nationalbank zwischen Bund und Kantonen aufgeteilt. Dabei erhalten der Bund einen Drittel, die Kantone zwei Drittel der Gewinne. Mit der KOSA-Initiative wird diese Verteilregel verändert. Die Kantone sollen künftig fix eine Milliarde erhalten, der Rest des Gewinns soll zur Finanzierung der AHV und zur langfristigen Sicherung der Renten verwendet werden.

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11. September 2006, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 Drucker-icon

Nationalbankgewinne für die AHV- JA am 24. September 2006

Die Nationalbank schwimmt im Geld. Die Gewinne der Nationalbank sind Volksvermögen und müssen allen zugute kommen. Die heutige Verteilung an die Kantone heizt den Steuerwettbewerb an und kommt den hohen Einkommen zugute. Eine Verwendung für die AHV sichert die heutigen und die zukünftigen Renten. Sie verhindert sowohl eine Erhöhung der Beiträge der Arbeitnehmenden und Arbeitgeber wie auch der Mehrwertsteuer. Das nützt allen. Deshalb ist es wichtig, am kommenden 24. September ein JA zur Initiative „Nationalbankgewinne für die AHV“ in die Urne zu legen.

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28. August 2006, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

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Donnerstag, 23. November 2017, 9.30 Uhr, Welle 7 (Deck 4, Raum-Nummer 4.13), Schanzenstrasse 5, Bern

Thema:
Barometer Gute Arbeit Qualität der Arbeitsbedingungen aus der Sicht der Arbeitnehmenden – repräsentative Ergebnisse für die Jahre 2015 bis 2017

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