Themen – Familie – Pflegende Angehörige

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Erste nationale Plattform für pflegende und betreuende Angehörige

In naher Zukunft wird es in der Schweiz immer mehr ältere Menschen geben, die auf Betreuung und Pflege angewiesen sind. Viele von ihnen möchten möglichst lange zu Hause bleiben. Um das zu ermöglichen, bieten ihnen die Angehörigen ihre Hilfe an – zum Teil obwohl sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Website www.info-workcare.ch von Travail.Suisse stärkt die generationenübergreifende Hilfe innerhalb der Familien. Sie bietet kostenlose Informationen, Ratschläge, Tools und nützliche Adressen für alle erwerbstätigen pflegenden Angehörigen.

Die erste nationale Plattform für pflegende und betreuende Angehörige wurde am 25. Oktober mit einer Tagung lanciert, seither ist die dreisprachige Website www.info-workcare.ch (d/f/i) online.

» Mehr Informationen bekommen sie hier


Erste nationale Plattform für pflegende Angehörige

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, präsentierte heute mit der Tagung «Erwerbs- und Care-Arbeit vereinbaren – konkrete Antworten und Lösungswege für die Zukunft» die erste nationale Plattform für pflegende und betreuende Angehörige, die erwerbstätig sind. An der Tagung wurde die Internetseite www.info-workcare.ch lanciert, welche die generationenübergreifende Hilfe innerhalb der Familien fördert. mehr

In naher Zukunft wird es in der Schweiz immer mehr ältere Menschen geben, die auf Betreuung und Pflege angewiesen sind. Viele von ihnen möchten möglichst lange zu Hause bleiben. Um das zu ermöglichen, bieten ihnen Angehörige ihre Hilfe an – zum Teil obschon sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Doch eine Erwerbstätigkeit und die Unterstützung von Angehörigen zu vereinbaren, ist nicht einfach.

Parallel zu dieser Entwicklung wird in der Schweiz der Fachkräftemangel immer akuter, da es immer schwieriger wird, im Ausland zu rekrutieren. Die Bedürfnisse der erwerbstätigen pflegenden Angehörigen und die des Schweizer Arbeitsmarkts divergieren immer mehr.

Aus diesem Grund hat Travail.Suisse Vertretungen von Forschung und Politik eingeladen, gemeinsam konkrete Antworten und gangbare Wege in die Zukunft zu diskutieren: Dr. Yannis Papadaniel, Universität Lausanne UNIL, stellte Teile des Nationalen Forschungsprogramms NFP 67 zum Thema „Lebensende“ vor. Die qualitative Studie zeigt insbesondere, dass „Pflegende Angehörige“ in der Arbeitswelt noch kein Thema sind. Die zweite Expertin, Heidi Stutz vom Büro BASS, präsentierte Möglichkeiten und Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit. Sie erinnerte daran, dass die unbezahlte Betreuung von eigenen Angehörigen zum wichtigen Armutsfaktor geworden ist. Jede Massnahme muss das den Schutz der Betroffenen im Auge behalten, aber zwingend auch kompatibel mit dem Arbeitsmarkt bleiben. „Vor allem aber braucht es jetzt eine Kultur der Vereinbarkeit“, so Stutz.

Vereinbarkeit muss zwingend verbessert werden

Aus Sicht von Travail.Suisse ist klar, dass Verbesserungen für erwerbstätige pflegende Angehörige zuoberst auf die Agenda gehören und stellt deshalb bereits heute ein konkretes Projekt vor: Ab heute werden mit der Seite www.info-workcare.ch effiziente und zielgerichtete Hilfestellungen für Betroffene angeboten. Die Website bietet kostenlose Informationen, Ratschläge, Tools und nützliche Adressen für alle erwerbstätigen pflegenden Angehörigen. Das Informationsangebot richtet sich gezielt an erwerbstätige und pflegende Personen, die ihre älteren Angehörigen betreuen und unterstützt sie dabei, Erwerbsarbeit und Care-Arbeit miteinander zu vereinbaren. „Mit diesem neuen Angebot wollen wir die intergenerationelle Hilfe innerhalb der Familien fördern – sei es von Frauen oder auch von Männern“, sagt Valérie Borioli Sandoz, Projektleiterin und Leiterin Gleichstellungspolitik bei Travail.Suisse.

Zwei Parlamentarier, darunter der transfair-Präsident NR Stefan Müller-Altermatt, präsentierten anschliessend ihre Vorstösse, diskutierten mit den Forschern laufende und künftige Arbeiten, bevor Bundespräsident Johann Schneider-Ammann in seiner Rede erklärte, wie wichtig es ist, dass – gerade in Zeiten von Fachkräftemangel – pflegende Angehörige im Erwerbsprozess bleiben. „Pflegende Angehörige müssen selbstverständlich weiter arbeiten können“, so Schneider-Ammann, “dafür braucht es unter anderem Informationen, viel Informationen, gerade auch in den Unternehmen.“ Der Bundespräsident gratulierte Travail.Suisse zur nationalen Plattform www.info-workcare.ch als wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung.

Der Vereinbarkeit von Familie und Arbeit kommt eine immer grössere Bedeutung zu, vor allem auch hinsichtlich Fachkräftemangel. Travail.Suisse hat anlässlich des Spitzentreffens Fachkräfte Schweiz ein Positionspapier erarbeitet, das zeigt, wie und wo eine bessere Vereinbarkeit dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.

» zum Positionspapier „Das inländische Fachkräftepotenzial wirklich fördern“

Mehr Informationen:
Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Travail.Suisse, 031 370 21 11, 079 598 06 37

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2016 10 25 Praesentation V-Borioli info-workcare def.pdf 446 KB

2016 10 25 Praesentation Y-Papadaniel NFP67 def.pdf 333 KB

2016 10 25 Praesentation H-Stutz BASS d.pdf 149 KB

2016 10 25 Praesentation S-Durrer EGB def.pdf 986 KB

BAG 2014 Bestandsaufnahmen Angehoerige Gesamtbericht Zusammenfassung d.pdf 309 KB

Vorstoesse Parlament-und-Statement d.pdf 326 KB

25. Oktober 2016, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Ein Meilenstein auf dem schwierigen Weg
von «Work and Care»

Anlässlich der Lancierung der Website info-workcare.ch am 25. Oktober in Bern organisiert Travail.Suisse eine halbtägige Veranstaltung zum Thema Vereinbarkeit der Erwerbstätigkeit mit der Betreuung von Angehörigen. Während sich die Politik schon seit mehreren Jahren mit der Problematik befasst, schreitet auch die Forschung voran. Eine Podiumsdiskussion verspricht einen aufschlussreichen Dialog zwischen der Forschung und der Politik. Dank der Teilnahme von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann und der Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann, Sylvie Durrer, stehen die Vorzeichen für eine erfolgreiche Tagung gut. mehr

Das Programm dieser halbtägigen Veranstaltung ist attraktiv und vielversprechend. Eröffnet wird sie durch Dr. Yannis Papadaniel vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Lausanne UNIL, der die Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms NFP67 “Lebensende” und ein neues Forschungsprojekt zur Begleitung einer kranken Person durch ihre erwerbstätigen Angehörigen vorstellt. Im Rahmen dieses Projekts wurden rund hundert Einzelgespräche geführt. Das Forschungsteam beleuchtete das Umfeld der kranken Person aus verschiedenen Blickwinkeln: jenem des Pflegepersonals, aber auch jene der Kolleginnen und Kollegen, der Vorgesetzten der pflegenden Angehörigen sowie der Personalverantwortlichen und Arbeitgeber. Neben den Schlussfolgerungen aus dem Forschungsprojekt wird Dr. Papadaniel geeignete Massnahmen empfehlen, die von den verschiedenen Akteuren umgesetzt werden können.

Der zweite Vortrag wird von Heidi Stutz vom Büro BASS in Bern gehalten werden, die ein wegweisendes Forschungsprojekt zum Thema pflegende Angehörige realisiert hat. Im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann führte die Forscherin 2012 eine Forschungsarbeit über die soziale Absicherung von Personen, die unbezahlte Care-Arbeit leisten, durch. In der Folge veröffentlichte sie mehrere Beiträge insbesondere im Schwerpunktdossier Beruf und Angehörigenpflege der Publikation «Soziale Sicherheit» des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Heidi Stutz verfasste ebenfalls einen Katalog mit Empfehlungen für die verschiedenen Akteure. Zwischen 2012 und 2016 lässt sich eine Konstante erkennen: die mangelnde Anerkennung der Care-Arbeit.

Das Thema «Work and Care» steht seit mehreren Jahren auf der politischen Agenda

Die Frage der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Care-Arbeit steht seit mehreren Jahren auf der politischen Agenda. Infolge der Alterung der Bevölkerung, aber auch des Volksentscheids vom 9. Februar 2014 zur Einwanderung sehen sich die Unternehmen heute schon mit einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften konfrontiert, wobei sich die Lage so schnell nicht entspannen dürfte. Auch der Bundesrat zeigt sich beunruhigt. Am 12. September lud Bundespräsident Johann Schneider-Ammann die Sozialpartner und die betroffenen kantonalen Direktoren zu einem Meinungsaustausch ein. Johann Schneider-Ammann wird an der Tagung vom 25. Oktober über die Herausforderungen sprechen und gewiss auch die Pläne des Bundesrates vorstellen. Vor ihm wird Sylvie Durrer, die Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann, das Wort ergreifen. Denn eines steht fest: die Mehrheit der pflegenden Angehörigen sind Frauen. Die ungleiche Verteilung dieses Teils der unbezahlten Arbeit beeinträchtigt die Zukunft der Arbeitnehmerinnen erheblich.

In den eidgenössischen Räten sind mehrere Vorstösse zur Thematik eingereicht worden. Zuletzt von Nationalrat Stefan Müller-Altermatt, Präsident von transfair, einer Mitgliedsorganisation von Travail.Suisse. Anlässlich der letzten Session reichte er ein Postulat ein, mit dem er den Bundesrat auffordert, die BVG-Deckung der pflegenden Angehörigen, die ihr Arbeitspensum reduziert haben, zu prüfen. Er schlägt vor, dass der Arbeitgeberbeitrag von einem Fonds des Bundes übernommen wird. Der zweite Vorstoss ist eine Motion, die vom Bundesrat verlangt, dass das Arbeitslosenversicherungsgesetz dahingehend abgeändert werden soll, dass die von einer arbeitslosen Person verrichtete Care-Arbeit berücksichtigt wird. Die arbeitslose Person ist nämlich unter Androhung von Sanktionen verpflichtet, jede «zumutbare» Arbeit anzunehmen. Deshalb ist es wichtig, dass diese Arbeit es ihr ermöglicht, ihre Angehörigen weiterhin zu betreuen.

Forscher und Parlamentarier diskutieren über mögliche Massnahmen

CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt ist einer der vier Parlamentarier, die an der Veranstaltung vom 25. Oktober teilnehmen werden. Neben ihm ist es seine Parteikollegin Christine Bulliard-Marbach, die als Mitautorin einer parlamentarischen Initiative einen systematischen Anspruch auf Betreuungsgutschriften für Angehörige, die eine hilflose Person pflegen, fordert. Der Grünliberale Thomas Weibel wird seine Sicht der Dinge darlegen, während die CVP-Ständerätin Anne Seydoux-Christe von den Schwierigkeiten sprechen wird, mit denen Eltern von schwer kranken Kindern zu kämpfen haben, wenn sie ihre elterlichen Verpflichtungen mit ihrer Erwerbstätigkeit unter einen Hut bringen müssen. In ihrem vom Ständerat 2010 angenommenen und 2014 erledigten Postulat forderte sie die Einführung ins Sozialversicherungssystem eines ausreichend langen bezahlten Urlaubs für Eltern, die ihr schwer krankes Kind betreuen. Seither haben sich mehrere Bundesämter mit dem Thema eingehend befasst. Der Bundesrat muss demnächst alle Massnahmen vorstellen, die er zu ergreifen beabsichtigt.

Unter der Leitung der zweisprachigen Moderatorin Sabine von Stockar findet eine Podiumsdiskussion mit den Forschern und Parlamentariern statt. Es wird interessant sein zu erfahren, welche Antworten die Politik auf die Erkenntnisse der Forschung zu geben weiss.

Mit info-workcare.ch möchte Travail.Suisse den pflegenden Angehörigen eine konkrete Hilfestellung anbieten

Die Mühlen der auf Konsens bedachten Schweizer Politik mahlen sehr langsam, während die pflegenden Angehörigen im Alltag auf zahlreiche Hindernisse stossen. Eines der vorrangigen Bedürfnisse besteht darin, verschiedenste Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu sammeln. Diese «Informationsjagd» ist äusserst zeitraubend. Aus diesem Grund hat Travail.Suisse beschlossen, eine nationale Informationsplattform für pflegende Angehörige ins Leben zu rufen. Mit www.info-workcare.ch stellt die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden allen eine kostenlose dreisprachige Website zur Verfügung, die neben regionalen Adressen Ratschläge und Tools enthält, dank denen sich das persönliche Engagement mit der Berufstätigkeit bestmöglich vereinbaren lassen. Das Ziel von Travail.Suisse besteht darin, einerseits die Care-Arbeit zu fördern, vor allem bei Männern, und andererseits zu verhindern, dass jemand gezwungen ist, wegen seines Pflegeengagements seine Stelle aufzugeben.

Die halbtägige Veranstaltung, anlässlich derer die Website info-workcare.ch offiziell lanciert werden wird, richtet sich in erster Linie an Fachleute aus dem Bereich der Begleitung von pflegenden Angehörigen, an Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen, politische Entscheidungsträger auf Bundes- und Kantonsebene sowie Medienvertreter. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Simultanverdolmetschung Französisch/Deutsch ist vorgesehen. Seit Mitte September sind schon zahlreiche Anmeldungen eingegangen. Das Programm sowie einen Link für die Anmeldung finden Sie auf der Website von Travail.Suisse unter der Rubrik Familie / Pflegende Angehörige.

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2016 10 11 Tagung infoworkcare d.doc 46 KB

11. Oktober 2016, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Das Parlament muss sich um die berufstätigen, pflegenden Angehörigen kümmern

Die Behandlungsfrist von zwei parlamentarischen Initiativen zu den pflegenden Angehörigen, 2011 von der damaligen Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz eingereicht, läuft ab. Morgen hat das Parlament die Möglichkeit, sie zu verlängern. Diese Verfahrensformalität scheint auf Widerstand zu stossen, obwohl es für viele Kreise unbestritten ist, dass die generationenübergreifende Hilfe innerhalb der Familien gefördert und vereinfacht werden muss. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ruft die Parlamentarierinnen und Parlamentarier dazu auf, die Diskussion über diese Thematik nicht zu stoppen. mehr

In naher Zukunft wird es in der Schweiz immer mehr ältere Menschen geben, die Pflege und Unterstützung benötigen. Viele der Betroffenen wünschen sich, solange wie möglich zuhause leben können. Um ihnen das zu ermöglichen, bieten ihnen die Angehörigen ihre Hilfe an – auch wenn sie daneben noch berufstätig sind. Diese grosse von den Arbeitnehmenden geleistete Arbeit findet wenig Anerkennung und, was noch schlimmer ist, gefährdet wegen der fehlenden Erholung die Gesundheit der Hilfeleistenden. Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik bei Travail.Suisse, unterstreicht: „Oft müssen pflegende Angehörige – es sind vor allem Frauen – aufgrund der zu hohen Belastung auf jede Berufstätigkeit verzichten. Das ist für die Betriebe, die unter einem Mangel an Fachkräften leiden, ein grosser Verlust.“

Die erste 2011 von Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz eingereichte parlamentarische Initiative fordert eine Betreuungszulage von 25 Franken pro Monat für pflegende Angehörige. Mit dieser vor allem symbolischen Zulage soll die ehrenamtlich innerhalb der Familien geleistete Arbeit anerkannt werden. Die zweite parlamentarische Initiative verlangt einen bezahlten Urlaub von sieben Tagen pro Jahr für Personen, die ihre älteren, behinderten oder chronisch kranken Angehörigen unterstützen, begleiten und pflegen. Beide Initiativen wurden vom Nationalrat und seiner vorberatenden Kommission angenommen. Die Behandlungsfrist läuft indes bald ab und die Massnahmen, die der Bundesrat vorsieht, um die pflegenden Angehörigen zu entlasten, sind nach wie vor nicht bekannt. Es ist deshalb zu hoffen, dass das Parlament die zwei Vorstösse morgen nicht abschreibt. Die Kommission muss ihre Arbeiten in diesem sensiblen Bereich fortsetzen.

Am 25. Oktober 2016 wird Travail.Suisse im Rahmen einer halbtägigen Veranstaltung die Internetseite www.info-workcare.ch, die sich an berufstätige Personen richtet, die Angehörige pflegen, lancieren. Diese erste nationale Plattform verfolgt das Ziel, die generationenübergreifende Hilfe innerhalb der Familien zu stärken, indem sie den Betroffenen kostenlos Informationen, Tipps, Serviceleistungen und Kontaktadressen zur Verfügung stellt. Interessierte können sich über die Website von Travail.Suisse www.travailsuisse.ch für diese Veranstaltung anmelden.

Für mehr Informationen:
Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik, Tel. 079 598 06 37

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2016 09 29 Communiqué Verlängerung PI Meier-Schatz pflegende-Angehörige.doc 61 KB

29. September 2016, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

info-workcare.ch – Testpersonen sagen nur Gutes

Am 25. Oktober wird in Bern die Website www.info-workcare.ch lanciert, die erste zentrale Plattform mit Informationen und Ressourcen für Arbeitnehmende, die neben ihrer Erwerbsarbeit auch «Care»-Aufgaben bei Angehörigen wahrnehmen. Im Frühsommer wurde die Website von potenziellen Nutzerinnen und Nutzern getestet. Die Rückmeldungen sind positiv, und vor der Aufschaltung konnten Verbesserungsvorschläge berücksichtigt werden. Der Startschuss für die Website erfolgt im Beisein illustrer Patinnen und Paten. mehr

Bei der Entwicklung der neuen Website info-workcare.ch, der ersten zentralen Plattform für Erwerbstätige, die Angehörige pflegen, konnte Travail.Suisse auf die Unterstützung und das Knowhow von Fachpersonen aus vielfältigen Bereichen zählen: Mitgliedsorganisationen von Travail.Suisse (Syna, transfair, OCST), Fachorganisationen (Schweizerische Alzheimervereinigung, Caritas, Schweizerisches Rotes Kreuz, Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner), Forschungsinstitute (Universität Lausanne, Careum Forschung) sowie Fachpersonen für Human Resources, Unternehmensberatung und alternative Arbeitsmodelle.

Es ist eine Tatsache, dass mehrheitlich Frauen unbezahlte Pflegearbeit leisten. info-workcare.ch will jedoch auch die Männer erreichen und sie motivieren, sich stärker zu engagieren, damit diese Situation ausgeglichener wird. Deshalb brachten mehrere Experten den Blickwinkel der Männer zum Thema Vereinbarkeit von bezahlter Arbeit und Care-Arbeit ein.

Nicht immer decken sich jedoch Expertenmeinungen und Alltagsrealität. Deshalb wurde mit Unterstützung des Luzerner Büros Interface ein Test organisiert. Im Mai wurde die Website von fünf Personen getestet, die selber von dieser Problematik betroffen sind. Diese Testpersonen konnten info-workcare.ch mit einem geschützten Zugang bei sich zuhause konsultieren. Danach wurden sie zu einem Treffen eingeladen, an dem sie ihre Erfahrungen mit der Website austauschten und bewerteten. Anhand von 15 Fragen konnten Lehren gezogen und notwendige Korrekturen vorgenommen werden.

Auf info-workcare.ch finden Sie, was Sie suchen

Das ist ein banales, aber zentrales Kriterium. Die Testpersonen gaben an, dass sie die gesuchten Informationen rasch fanden. Dieser positive Punkt ist das Ergebnis ausführlicher Abklärungen mit Fachleuten zum Aufbau der Website. Der Inhalt ist nach Dringlichkeit der benötigten Informationen gegliedert: dass Notfallsituationen zuerst angesprochen werden, fanden die Testpersonen sinnvoll. Ein Beispiel: Eine Nachbarin Ihres Vaters ruft Sie am Arbeitsplatz an, weil dieser die Treppe hinuntergefallen ist. Wie reagieren Sie? Was können Sie bereits von Ihrem Arbeitsplatz aus unternehmen? Für acht Notfälle wird das richtige Vorgehen in Form von nummerierten Ratschlägen erklärt.

Für die Testpersonen war ausserdem klar ersichtlich, dass die Website einerseits Empfehlungen für Notfälle und andererseits Informationen für Personen bereitstellt, die neben ihrer Berufstätigkeit Pflegeaufgaben wahrnehmen. Dabei liegt der Fokus auf der Unterstützung älterer Menschen, die Informationen sind aber für alle Pflegesituationen hilfreich.

Die Website informiert auch über allgemeine rechtliche und finanzielle Aspekte, die Pflegende und pflegebedürftige Angehörige betreffen. Der Aufbau der Seite wurde als logisch und verständlich bewertet. Der Inhalt der Website unterstützt somit pflegende Angehörige präventiv und in Notsituationen.

Wertvolle Hilfe für Erwerbstätige, die Angehörige pflegen

info-workcare.ch liefert ausführliche Informationen zu zahlreichen Themen. Zwar ist das Thema komplex, doch dank der Website wird für pflegende Angehörige vieles klarer. Nach Ansicht der Testpersonen, die bisher bei verschiedensten Quellen nach Informationen suchen mussten, bedeutet die neue Plattform eine grosse Erleichterung.

Speziell ist an der neuen Website, dass sie sich an Erwerbstätige richtet. Als besonders wertvoll empfanden die Testpersonen den Fokus auf pflegende Angehörige, die manchmal unter ihrer Aufgabe leiden. Denn die Doppelbelastung kann schwer auf den Pflegenden lasten und Folgen für sie haben. Die Nutzer werden für dieses Thema sensibilisiert und erhalten Informationen und Empfehlungen.

Insgesamt beurteilten die Testpersonen die Themenauswahl positiv, die Inhalte als verständlich und die Informationen als konkret und nützlich. Dort wo ausführliche Erklärungen zu gewissen komplexen Themen die Website unübersichtlich gemacht hätten, wurden PDF-Dokumente zum Herunterladen eingefügt. Manchmal ist es einfacher, Informationen zu einem komplexen Thema zu verstehen, wenn diese ausgedruckt werden, etwa zu den verfügbaren Finanzhilfen oder den Kostenübernahmen durch die verschiedenen Versicherungen.

Einfaches, modernes Layout findet Anklang

Das nüchterne, «responsive» Design der Website, das in den Farben der Website von Travail.Suisse gehalten ist, wurde als modern wahrgenommen und positiv beurteilt. Die Navigation ist gemäss Testpersonen intuitiv und die Website einfach zu nutzen. Technisch scheint alles zu funktionieren, nachdem einige bei den Tests entdeckte kleinere Fehler bereinigt wurden. Bei den aufgelisteten externen Links sind sich die Verantwortlichen der Website bewusst, dass sich die Internet-Welt ständig verändert. Die Links wurden deshalb bereits mehrmals aktualisiert, doch wird dies immer wieder notwendig sein. Aus diesem Grund gibt es auf info-workcare.ch ein Kontaktformular, mit dem Nutzerinnen und Nutzer einen toten Link oder andere Fehler melden können.

Ebenso besteht die Möglichkeit, neue Adressen vorzuschlagen. Die Website info-workcare.ch bietet nämlich auch eine Liste mit Adressen, die nach Kanton und gesuchter Leistung sortiert sind. Fast 1200 regionale Adressen sind bereits aufgeführt. Gemeinsam ist ihnen, dass sie in erster Linie von allgemeinem Interesse und nicht gewinnorientiert sind. Vermutlich fehlen noch gewisse relevante Adressen. Deshalb können Nutzer oder Leistungserbringer fehlende Adressen oder Leistungsangebote melden. Travail.Suisse wird die Vorschläge regelmässig prüfen und die Website aktualisieren, wenn sie der festgelegten Publikationspolitik entsprechen.

info-workcare.ch wird am 25. Oktober im Berner Generationenhaus lanciert

Travail.Suisse ist nun an der Vorbereitung des Events zur Lancierung von info-workcare am 25. Oktober in Bern. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann wird dort eine Ansprache halten. Ebenfalls anwesend sein wird die Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann, Sylvie Durrer. Denn für die neue Website info-workcare.ch konnten Finanzbeiträge aufgrund des Gleichstellungsgesetzes in Anspruch genommen werden, und ihre Ziele stehen voll und ganz in Einklang mit den Zielen der Fachkräfteinitiative des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF.
Der Tag gibt ausserdem Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Thema: Yannis Papadaniel von der Hochschule für Soziale Arbeit und Gesundheit in Lausanne und Heidi Stutz vom Büro BASS in Bern präsentieren Erkenntnisse aus ihren viel beachteten Publikationen zu diesem Thema.

Auf politischer Ebene schliesslich präsentieren mehrere Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflegearbeit einsetzen, ihr Engagement unter der Bundeshauskuppel für diese Problematik. Erwartet werden Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach, Ständerätin Anne Seydoux, die Nationalräte Stefan Müller-Altermatt, der auch Präsident von transfair ist, und Thomas Weibel.

Dass die Veranstaltung zur Lancierung von info-workcare.ch ein Erfolg sein wird, dürfte somit gewiss sein. Die Herausforderung wird anschliessend darin bestehen, dieses neue Angebot von Travail.Suisse einem möglichst grossen Personenkreis bekannt zu machen. Eine Broschüre zur Präsentation ist in Vorbereitung, und es laufen Verhandlungen über Inserate in Medien, die sich an ein breites Publikum richten.

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2016 08 22 Neue-Website infoworkcare d.docx 22 KB

22. August 2016, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

info-workcare.ch – eine Antwort auf zahlreiche Erwartungen

Das von Travail.Suisse vor anderthalb Jahren lancierte Projekt weckt grosse Erwartungen in verschiedenen Kreisen. Ab Herbst 2016 soll diese erste nationale Plattform für berufstätige Personen, die Angehörige betreuen, unterstützen und pflegen, kostenlos allgemeine Informationen, nützliche Tipps und Adressen bereitstellen. Denn die Betroffenen brauchen sehr viel Zeit, um alle nützlichen Informationen und Adressen zusammenzusuchen. Die Internetseite info-workcare.ch bietet den betreuenden Angehörigen einen nützlichen Überblick und insbesondere mehr als tausend Adressen. mehr

In der letzten Ausgabe des Medienservice 1 wurden bereits die groben Züge des künftigen kostenlosen Angebots von Travail.Suisse umrissen, das sich an Berufstätige richtet, die ab einem Alter von rund 50 Jahren (manchmal aber auch schon früher) neue Aufgaben in ihrer Familie übernehmen müssen, da ihre älteren Angehörigen hilfsbedürftig werden.

Momentan befassen sich in der Bundesverwaltung mehrere Departemente und Bundesämter mit diesem Thema, denn es betrifft sowohl die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, aber gleichzeitig auch die Sozialversicherungen und die Gleichstellung von Frau und Mann. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann hat eine Analyse und wichtige Empfehlungen zum Thema veröffentlicht 2 . Im Bundeshaus sind einige Parlamentarier schon aktiv geworden. Auch auf kantonaler Ebene ist bereits einiges geschehen; so hat am 30. Oktober erstmals der Westschweizer Tag 3 der betreuenden Angehörigen stattgefunden, der alle entsprechenden Aktivitäten der Westschweizer Kantone unter einem Dach zusammenfasste.

Travail.Suisse stellt nach zahlreichen Kontaktaufnahmen bei den Vorbereitungsarbeiten des Projekts info-workcare.ch fest, dass dieses viele Erwartungen weckt. Tatsache ist, dass infolge unserer demografischen Situation die Anzahl älterer Menschen weiter steigen wird, und die Lebenserwartung geht ebenfalls nicht zurück. Ausserdem sind Frauen immer häufiger berufstätig, was dazu führt, dass die Gesellschaft für die Betreuung älterer Personen nicht mehr – wie bis anhin – ohne Weiteres auf diese Reserve an Gratisarbeitskräften zurückgreifen kann. Die Knacknuss der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Care-Arbeit wird jede Familie, jeden Mann und jede Frau in unserem Land irgendwann treffen.

Was ist überhaupt «Care-Arbeit»?

Was beinhaltet der Begriff «Care-Arbeit» denn eigentlich? «Care» umfasst Dimensionen wie Achtsamkeit, Pflege, Rücksichtnahme und gegenseitige Hilfe – kurz die «Sorge für den anderen». In der Schweiz definiert das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann Care-Arbeit als «Betreuungs-, Sorge- und Pflegeaufgaben für Kinder sowie für pflege- und betreuungsbedürftige Erwachsene» 4 . Das Büro betont, dass diese Arbeit eine gesellschaftliche Notwendigkeit sei und auf möglichst viele Personen – Männer und Frauen – verteilt werden müsse, damit sie auch in Zukunft erbracht werden kann, was sich sowohl die Gepflegten als auch die Pflegenden wünschen. Doch momentan tragen die Frauen die Belastung meist alleine und folglich auch die negativen Auswirkungen.

Projektziele

Ein wesentlicher Teil der künftigen Website dient auch der Sensibilisierung. Leisten Personen Care-Arbeit, wenn sie kleinere Besorgungen erledigen? Wenn sie also beispielsweise der Mutter beim Ausfüllen der Steuererklärung helfen, sie regelmässig für den Vater einkaufen (und gleichzeitig auch noch den Zustand der Lebensmittel im Kühlschrank kontrollieren) oder die Schwiegermutter zum Coiffeur oder zum Arzt begleiten? Die Antwort lautet: Ja. Soll man sich Gedanken über die Care-Arbeit machen, die der Vater für die Mutter leistet oder umgekehrt? Auch diese Frage ist mit Ja zu beantworten.

Und wann sollen Betroffene das Thema an ihrem Arbeitsplatz zur Sprache bringen? Heute ist bekannt, dass Erwerbstätige kaum über ihre diesbezüglichen Verpflichtungen im Privatleben sprechen. Meistens bringen sie das Thema viel zu spät zur Sprache, nämlich wenn sie nicht mehr in der Lage sind, die Situation allein zu bewältigen. Häufig unterstützen pflegende Angehörige ihre Eltern in einem Mass, dass sie die körperlichen, aber auch die psychischen Grenzen ihrer Belastbarkeit überschreiten und selber krank werden. Die neue Website wird ein Bewusstsein für die Probleme schaffen, die in Zukunft unweigerlich auftauchen werden, wenn Betroffene einfach alles für sich behalten. Sie möchte auch die Männer ermuntern, ihren Anteil an der Care-Arbeit zu erhöhen.

Das von Travail.Suisse lancierte Projekt bezweckt eine bessere Vereinbarkeit regelmässiger Erwerbsarbeit ausserhalb des eigenen Haushalts mit Care-Arbeit für betagte Angehörige. Es soll insbesondere Fragen von Arbeitnehmenden beantworten, sobald sie auftauchen. Die Thematik ist bewusst auf dieses Gebiet begrenzt. Spezifische Aspekte im Zusammenhang mit Behinderungen oder medizinischen Diagnosen bei Kindern und Erwachsenen, die besondere Betreuung und Pflege benötigen, wurden nicht berücksichtigt. Das Projekt von Travail.Suisse setzt somit ganz am Anfang der Problematik an, um die Vereinbarkeit zu fördern.

Schon über 1000 Adressen zusammengetragen

Einen erheblichen Teil der Website info-workcare.ch macht ein Angebot an Kontaktadressen aus, die nach den Bedürfnissen der berufstätigen betreuenden Angehörigen sortiert sind. Alle veröffentlichten Angaben sind von allgemeinem Interesse, neutral und für das breite Publikum gedacht. Bis heute hat Travail.Suisse mehr als tausend Adressen zusammengetragen.

Es wurde eine Strategie definiert, welche Angebote und Adressen aufgenommen werden. Da die Website unter anderem mit öffentlichen Mitteln finanziert wird und sie keinen Ertrag abwirft, musste die Wahl der Adressen unter einem anderen Blickwinkel als beim üblichen Wirtschaftsmodell der «Gewinnmaximierung» und des «Return on Investment» erfolgen.

Die aufgeführten Adressen gehören hauptsächlich Verbänden und Organisationen ohne Gewinn-orientierung, die – nach Möglichkeit – gesamtschweizerisch tätig sind. Ebenfalls im Verzeichnis enthalten sind Angebote von anerkannten und/oder öffentlich finanzierten Organisationen und Einrichtungen. Rein kommerzielle Adressen werden folglich nicht aufgeführt. Es werden kostenlose und kostenpflichtige Dienstleistungen von gemeinnützigen Organisationen aufgenommen, die anerkannt sind und/oder mit öffentlichen Geldern unterstützt werden. Dienstleistungen hingegen, die bei rein privaten Unternehmen «erworben» werden können (für Personen, für den Haushalt usw.), werden nicht in der Liste aufgeführt.

Die Benutzerinnen und Benutzer haben die Möglichkeit, Adressen zu melden. Diese werden überprüft und, falls sie der Philosophie von www.info-workcare.ch entsprechen, veröffentlicht.

Die Ausbeutung von mittellosen ausländischen Arbeitskräften bekämpfen

Travail.Suisse kann weder die Qualität der angebotenen Dienstleistungen noch die Ausbildung der Personen, die sie anbieten, und noch weniger ihre Arbeitsbedingungen überprüfen. Das ist der Grund dafür, dass Arbeitsvermittlungen aus dem In- und Ausland hier bewusst keine Plattform erhalten. Ausserdem wird daher ein grosser Teil der künftigen Website www.info-workcare.ch der Sensibilisierung und der Information von Angehörigen gewidmet, die de facto in die Arbeitgeberrolle schlüpfen müssen, indem sie Personen für die Betreuung ihrer Angehörigen zu Hause anstellen.

Denn die Umfragen zeigen 5 : Eine der Lösungen, die relativ begüterte Familien manchmal wählen, ist die Anstellung von Personen aus dem Ausland, welche die Care-Arbeit bei Pflegebedürftigen zu Hause übernehmen. Eine klare Aufklärung über die rechtliche Lage und die guten Praktiken in diesem Bereich ist unerlässlich, um zu verhindern, dass die ausländischen Arbeitskräfte ausgebeutet werden.

Das ehrgeizige Projekt info-workcare.ch will vielen Erwartungen gerecht werden. Um die Website im Herbst 2016 offiziell zu lancieren, wird momentan eine Tagung zum Thema Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Care-Arbeit vorbereitet.

1 ««info-workcare.ch für berufstätige betreuende Angehörige», Valérie Borioli Sandoz, Medienservice vom 15. November 2015.
2 Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann. «Absicherung unbezahlter Care-Arbeit von Frauen und Männern», Bern, April 2012. «Anerkennung und Aufwertung der Care-Arbeit», Bern, Mai 2010.
3 http://www.betreuende-angehoerige-tag.ch

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15 12 14 info-workcare ch DE.docx 24 KB

14. Dezember 2015, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

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Kontaktperson für Medienanfragen:

Linda Rosenkranz
Leiterin Kommunikation
031 370 2111 oder
079 743 5047
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