Themen – Familie – Familienzulagen

Nationalrat setzt Mindestbetrag fest – Nationalrat will fairere Kinderzulagen!

Travail.Suisse freut sich, dass der Nationalrat den Handlungsbedarf in der Familienpolitik endlich erkannt und im Bereich der Kinderzulagen konkrete Verbesserungen be-schlossen hat. Mit der Festlegung eines – wenn auch bescheidenen – Mindestbetrags durch die grosse Kammer hat die Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ einen weiteren Teilerfolg erzielt. mehr

Am vergangenen Donnerstag hat der Nationalrat beschlossen, die Kinderzulagen in der Schweiz zu vereinheitlichen und den Grundsatz, dass jedes Kind eine Zulage erhalten soll, im Gesetz zu verankern. Damit hatte die grosse Kammer zwei wichtige Anliegen der Travail.Suisse-Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ aufgenommen und gezeigt, dass sie den Handlungsbedarf im Bereich der Kinderzulagen erkannt hat.

An seiner heutigen Debatte hat sich der Nationalrat für die Festlegung eines Mindestbetrags ausgesprochen und damit einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Familien in der Schweiz getan. Leider ist er dabei auf halben Weg stehen geblieben. Mit einer Höhe von 200 bzw. 250 Franken für Kinder in Ausbildung werden die Kinderzulagen nicht substanziell angehoben. Dieser Betrag entspricht der Bedeutung der Kinder für die Gesellschaft nicht, anerkennt die Leitung der Eltern ungenügend und deckt auch nicht die durch Kinder verursachten Kosten.

Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ bleibt aktuell
Die Travail.Suisse-Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ hat Bewegung in die Familienpolitik gebracht und den Nationalrat dazu gebracht, die Anliegen der Kinder und Eltern in der Schweiz endlich ernst zu nehmen. Die knappen Abstimmungsergebnisse zeigen, dass es die Initiative weiterhin braucht, wenn der Gegenvorschlag zum Erfolg geführt werden soll.

15. März 2005, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Nationalrat berät über einheitliche Kinderzulagen – Travail.Suisse-Initiative zeigt Wirkung

Nach dreizehn Jahren Verweigerung muss das Parlament dank der Initiative von Travail.Suisse „Für faire Kinderzulagen!“ endlich die Diskussion über einheitliche Kinderzulagen für alle Kinder in der Schweiz führen. Mit dem heutigen Entscheid des Nationalrates, auf den Gegenvorschlag einzutreten, verzeichnet die Initiative einen weiteren Etappensieg. mehr

Seit der Annahme der parlamentarischen Initiative von Angeline Fankhauser 1992 hat sich der Nationalrat geweigert, in eine Diskussion über die Stärkung der Familien einzutreten. Erst die Travail.Suisse-Initative „Für faire Kinderzulagen!“ hat den Nationalrat gezwungen, diese Debatte zu führen. Das Ergebnis der Debatte ist noch bescheiden: Alle sind sich zwar einig, dass die Familien gestärkt werden sollen, aber kosten darf es nichts. Diese Haltung zeugt von wenig Sensibilität für die finanziellen Sorgen vieler Eltern und Kinder in der Schweiz. Immerhin hat sich der Nationalrat auf Druck der Travail.Suisse-Initiative dazu entschlossen, auf den Gegenvorschlag einzutreten und das Geschäft nicht ein weiteres Mal auf die lange Bank zu schieben.

10. März 2005, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Kinderzulagen sind zu tief

Jede Mutter und jeder Vater in der Schweiz weiss, dass die heutigen Kinderzulagen zu tief sind. Sie genügen kaum, um einem Baby die Windeln zu kaufen, geschweige denn dazu, einem Jugendlichen eine gute Ausbildung zu finanzieren. Die Auswirkungen dieser verfehlten bzw. fehlenden Politik für die Eltern und Kinder sind gravierend. Die Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ bringt die nötige und richtige Lösung.

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07. März 2005, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Medienkonferenz zur Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ – Familienpolitik: Sternstunde oder Bankrotterklärung?

Bis jetzt war Familienpolitik ein beliebtes Thema für Sonntagsreden. Damit ist jetzt Schluss. Mit der Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ kommt ein Vorschlag aus der Be-völkerung ins Parlament, der den Familien spürbare Verbesserungen bringen wird. Auch für Angeline Fankhauser, vor 13 Jahren Urheberin des gleichzeitig diskutierten Gegen-vorschlags, ist die Initiative klar „die bessere Lösung“ und „geeignet, die Familien sub-stanziell zu unterstützen“. Deshalb hat sie heute zusammen mit Travail.Suisse und weiteren Organisationen den Nationalrat aufgefordert, diese Chance für die Familien in der Schweiz zu packen und der Initiative zuzustimmen. mehr

In der Frühlingssession erlebt die Familienpolitik in der Schweiz einen historischen Moment. Dank der Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ muss der Nationalrat erstmals über konkrete materielle Verbesserungen für die Familien beraten. Dabei wird sich weisen, welchen Stellenwert die konkrete Politik den Eltern und Kinder in der Schweiz beimisst und ob die Nationalrätinnen und Nationalräte die finanziellen Schwierigkeiten der Familien erkannt haben und bereit sind, den gesellschaftlichen Wert der Leistungen der Familien gebührend zu anerkennen.

Initiative bringt die notwendigen Verbesserungen
Die heutigen Kinderzulagen sind ungerecht und ungenügend. Die grossen Unterschiede zwischen den Kantonen sind ungerechtfertigt und die Kinderzulagen im Vergleich zu den Kinderkosten zu tief. Zudem erhalten gegen 300’000 Kinder heute keine oder nur eine reduzierte Zulage. Die Folgen sind gravierend. Kinder sind in der Schweiz zum Armutsrisiko geworden. Mindestens 233’000 Kinder sind von Armut betroffen, die Chancengleichheit von Eltern und Kindern ist nicht gewährleistet. Zudem entscheidet sich rund ein Drittel der Eltern aus finanziellen Gründen gegen ein weiteres Kind.

Die Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ ist der beste Weg, um diese Probleme zu beseitigen. Die Verwirklichung des Grundsatzes „Ein Kind – eine Zulage“ schliesst die Lücken und setzt ein Zeichen für die Familien. Die gesamtschweizerische Regelung beendet das Regelungschaos. Und mit der Erhöhung auf 15 Franken pro Tag wird das Armutsrisiko reduziert und die Chancengleichheit deutlich erhöht.

Nationalrat muss die Chance packen
Kurz vor der entscheidenden Debatte im Nationalrat fordern Travail.Suisse und weitere Organisationen des Unterstützungskomitees den Nationalrat auf, diese Chance für die Familien in der Schweiz zu packen. Diese Forderung und deren Hintergründe werden heute an einer Medienkonferenz von Travail.Suisse und Organisationen des Unterstützungskomitees prä-sentiert. Für alle diese Organisationen und Personen, die ein breites Spektrum der Familienpolitik abdecken, ist die Initiative aus ihrer jeweiligen Perspektive heraus klar der beste Weg, um die Eltern und Kinder in der Schweiz zu stärken.

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PK 24.02.05 Redebeitraege.pdf 330 KB

Das Wichtigste.pdf 138 KB

24. Februar 2005, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ im Nationalrat: High Noon für die CVP

In der Märzsession kommt die Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ in den Nationalrat. Die CVP hat es in der Hand, der Initiative im Parlament eine Mehrheit zu verschaffen. Für Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ist klar: Jetzt steht die Glaubwürdigkeit der CVP als Partei der Familien auf dem Spiel.

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14. Februar 2005, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

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