Themen – Familie – Familie und Arbeit

Stillzeit gilt als Arbeitszeit – und muss bezahlt werden

Das Gesetz sieht vor, dass junge Mütter ihr Kind nach Wiederaufnahme der Arbeit weiterhin stillen können, sei dies im Betrieb oder ausserhalb. Noch nicht geklärt ist die Frage der Lohnfortzahlung während der Arbeitszeit, die für das Stillen aufgewendet wird. Die Diskussion hat sich zu einem Kampf unter Fachleuten entwickelt. Es ist an der Zeit, sich wieder auf den Sinn des Gesetzes zu konzentrieren und die Entlöhnung dieser Arbeitszeit durch den Arbeitgeber einzufordern.

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06. Oktober 2008, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Der eidgenössische Mutterschaftsurlaub ist das Minimum für alle Frauen

Die kantonalen Verwaltungen haben für ihr weibliches Personal oft grosszügigere Bestimmungen eingeführt, als sie das Bundesgesetz über den Erwerbsersatz bei Mutterschaft vorsieht. Diese grosszügigeren Bestimmungen sind jedoch manchmal an besondere Bedingungen geknüpft, wobei in allen Fällen das eidgenössische Minimum für frisch gebackene Mütter mit Erwerbstätigkeit gewährleistet ist. Dieser Umstand zeigt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber nach wie vor ausführlich über den Mutterschaftsurlaub informiert werden müssen.

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25. August 2008, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Travail.Suisse zum Tag der Armut: Präventive Sozialpolitik ausbauen

Eine Million Menschen sind gemäss Caritas in der Schweiz von Armut betroffen. Diese Zahl ist schockierend. Für Travail.Suisse ist klar, dass die Schweiz angesichts dieser grossen Zahl rasch eine Armutsstrategie braucht, die sich an der Idee der präventiven Sozialpolitik orientiert. mehr

Damit Armut bekämpft und wenn immer möglich verhindert werden kann, braucht die Schweiz eine Armutsstrategie, die sich an den Ideen der präventiven Sozialpolitik orientiert. Folgende drei Elemente stehen dabei im Vordergrund:

-Gute Kinderbetreuung sicherstellen: Gerade in armen Familien ist ein Zweiteinkommen meist unerlässlich. Damit die doppelte Erwerbstätigkeit nicht zu unbetreuten Kindern führt, muss die präventive Sozialpolitik eine qualitativ gute und für diese Familien erschwingliche Kinderbetreuung sicherstellen. Sonst droht die Vererbung von Armut bereits im Kleinkindalter.

- Integrative Ganztagesschulen zur Förderung der Chancengleichheit: Bildung spielt eine zentrale Rolle bei der Armutsbekämpfung. Chancengleichheit ist nur gewährleistet, wenn keine starke Selektion nach Leistungskriterien stattfindet und wenn in Ganztagesschulen auch Kindern aus tieferen sozialen Schichten Aufgabenhilfe und Betreuung zustehen.

- Jeder Jugendlicher soll eine Berufsausbildung machen können: Ausbildungslosigkeit macht arm. Damit alle Jugendlichen (mindestens) eine Berufsausbildung machen können, braucht es niederschwellige Angebote und vermehrte Anstrengungen der Arbeitgeber.

Travail.Suisse fordert den Bundesrat auf, die vom Parlament bereits 2006 geforderte Armutsstrategie rasch zu erarbeiten sowie die darin enthaltenen Massnahmen auf eine präventive Sozialpolitik auszurichten und möglichst rasch mit deren Umsetzung zu starten. Armutsbekämpfung kann nicht warten.

17. Oktober 2007, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Vaterschaftsurlaub – eine gute Idee für den Wahlkampf?

Dass den Bundesangestellten bald ein Vaterschaftsurlaub gewährt wird, ist eine gute Nachricht. Hier und dort werden Vorschläge laut: mehr oder weniger langer Urlaub, Ausdehnung des Mutterschaftsurlaubs auf die Väter, Elternschaftsurlaub, Betreuungsgutscheine für Eltern… Endlich tut sich etwas! Doch sind dies ernst gemeinte gute Ideen oder nur wahltaktische Floskeln? Die Frage ist gerechtfertigt und verdient eine Antwort.

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PD Vaterschaftsurlaub 2007.doc 45 KB

10. September 2007, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Mehr als 70 Gemeinden haben die europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern unterzeichnet

Alle Gemeinden in der Schweiz sind eingeladen, die europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene zu unterzeichnen. Die 30 Artikel beinhalten Massnahmen zur Konkretisierung der Gleichstellung. Nach Unterzeichnung haben die Gemeinden zwei Jahre Zeit für die Ausarbeitung ihres Aktionsplans. Travail.Suisse unterstützt das Anliegen des Rats der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und ermuntert die Gemeinden, die ja auch Arbeitgeber sind, die Charta für die Gleichstellung anzunehmen.

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PD Charta für die Gleichstellung.doc 47 KB

04. Juni 2007, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

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