Themen – Familie – Familie und Arbeit

Sonntagsarbeit diskriminiert die Frauen und zementiert gesellschaftliche Missstände

Sonntagsarbeit betrifft vor allem die vielen im Verkauf tätigen Frauen. Was nach aussen wie eine willkommene Arbeitsgelegenheit für Familienfrauen aussieht, entpuppt sich für die Betroffenen schnell als Eigengoal: Der Druck auf die Löhne in einer traditionellen Frauenbranche mit tiefen Gehältern wird zunehmen, und die Missstände in der familienexternen Kinderbetreuung und bei den ungenügenden Kinderzulagen bleiben bestehen.

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16. September 2005, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Ideen der Credit Suisse zur Familienpolitik: Familienpolitik für die guten Kunden

Neuerdings interessiert sich auch die Credit Suisse für die Familien. Allerdings nur insoweit, als beide Eltern möglichst vollzeitig ihre Arbeitskraft der Wirtschaft zur Verfügung stellen. Jegliche anderen Leistungen der Familien sollen keine gesellschaftliche Anerkennung erhalten. Die Lebensgestaltungsfreiheit der Eltern wird massiv eingeschränkt.

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12. September 2005, Daniel Furter, Geschäftsführender Parteisekretär SP Drucker-icon

Einführung der Mutterschaftsentschädigung am 1. Juli 2005: Travail.Suisse fordert Arbeitgeber zu fairem Verhalten auf

Am 1. Juli tritt sie endlich in Kraft: Die einheitliche Mutterschaftsentschädigung, geregelt über die EO (Erwerbsersatzordnung). Travail.Suisse informiert erwerbstätige Frauen über die Rechte der Frau am Arbeitsplatz mit Infoline und Broschüre. Viele Frauen sind mit der neuen Lösung nun endlich minimal abgesichert. Bereits aber versuchen einige Arbeitgeber von besseren Lösungen auf das gesetzliche Minimum zurückzukrebsen. Travail.Suisse fordert die Arbeitgeber zu fairem Verhalten auf. mehr

60 Jahre hat es gebraucht, bis der Verfassungsauftrag zur Einrichtung einer Mutterschaftsversicherung endlich umgesetzt wurde. Die Schweiz ist das letzte Land Europas, das noch über keine Mutterschaftsentschädigung verfügt hat. Und mit 14 Wochen bei 80 Prozent des Lohnes ist nun ein für alle Seiten akzeptabler Kompromiss gefunden worden, der im europäischen Vergleich alles andere als eine Luxusvariante darstellt. Trotzdem sind damit nun etli-che erwerbstätige Mütter besser gestellt als bisher.

Travail.Suisse informiert weiterhin schwangere Frauen und stillende Mütter über ihre Rechte am Arbeitsplatz in den Bereichen Mutterschaftsurlaub, Kündigungs- und Gesundheitschutz; Stillen etc. Es stehen eine leicht verständliche Informationsbroschüre in zwölf Sprachen und eine Infoline in Deutsch und Französisch zur Verfügung.

Die Freude über die nun in Kraft tretende Mutterschaftsentschädigung wird jedoch bereits getrübt. Einige Arbeitgeber, welche bis anhin bessere Lösungen kannten, fühlen sich offensichtlich versucht, auf das gesetzliche Minimum zurückzukrebsen. In unrühmlicher Art und Weise drängen auch politische Akteure in einigen Kantonen staatliche Arbeitgeber zu solchen Schritten. Dies ist ein höchst unanständiges Vorgehen, umso mehr als die Arbeitgeber insgesamt mit der EO-Lösung im Gegensatz zu den Arbeitnehmenden erheblich entlastet werden.

Vor kurzem rangierte die Schweiz in einer WEF-Studie zur Gleichstellung der Geschlechter auf einem äusserst beschämenden Platz hinter etlichen Entwicklungsländern. Auch die ALL-Studie (Adult Literacy and Lifeskulls Survey) zeigte ein erheblich schlechteres Abschneiden der erwachsenen Frauen bei Grundkompetenzen in Mathematik, Problemlösen und Lesen. Dazu kommen noch die eben offiziell erhobenen Angebotsdefizite bei Betreuungsangeboten. Travail.Suisse fordert die Arbeitgeber deshalb auf, die frei werdenden Beträge in frauenfördernde Massnahmen zu investieren!

30. Juni 2005, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Am 1. Juli ist es soweit: Die Mutterschaftsentschädigung erblickt das Licht der Schweiz!

Ein hart erkämpfter Meilenstein in der Gleichstellung findet endlich seine Umsetzung: Ab dem 1. Juli erhalten alle erwerbstätigen Mütter mindestens 14 Wochen Mutterschaftsurlaub bei 80 Prozent des Lohnes! Die Travail.Suisse-Kampagne „infoMutterschaft – für alle Frauen in der Schweiz“ informiert erwerbstätige schwangere und stillende Mütter über ihre Rechte am Arbeitsplatz.

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PD Am 1. Juli ist es soweit.doc 36 KB

20. Juni 2005, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

Den Kampfgeist vom 14. Juni 1991 – wir brauchen ihn immer noch!

14. Juni 1991: Frauenstreiktag – und auch 14 Jahre später sind Gründe zum Protestieren keine Mangelware. Eine Travail.Suisse-Erhebung, der ALL-Test sowie eine WEF-Studie zeichnen bezüglich Gleichstellung ein nach wie vor düsteres Bild.

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06. Juni 2005, Anna Christen, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon

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