Themen – Bildung – Weiterbildung

Die blinden Flecken auf Arbeitgeberseite

Der Arbeitgeberverband hat anlässlich der Medienkonferenz vom 29. März 2010 ein Positionspapier zur Weiterbildungspolitik des Bundes vorgestellt. Travail.Suisse ist erfreut darüber, dass der Arbeitgeberverband trotz Vorbehalten die Erarbeitung eines Weiterbildungsgesetzes nicht grundsätzlich ablehnt, ja sogar im Zusammenhang mit Fragen der Validierung von (Weiter)-Bildungsleistungen wie auch bei zielgruppenspezifischen Nachholbildungen für minimale gesetzliche Tätigkeiten die Türe einen Spalt öffnet. Problematisch ist, dass der Arbeitgeberverband drei wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Weiterbildung ausblendet. Diesen blinden Flecken soll in diesem Artikel nachgegangen werden.

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19. April 2010, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Zwei Gesetzesentwürfe im Vergleich

Seit 2007 beschäftigt sich Travail.Suisse intensiv mit dem Weiterbildungsgesetz. In regelmässigen Stellungnahmen haben wir unsere Ideen diesbezüglich entwickelt und unsere Position im Herbst 2009 in einem zusammenfassenden Bericht „Forderungen und Erwartungen an ein Weiterbildungsgesetz“ den Medien vorgestellt. Zwei Monate später hat auch der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB einen Gesetzesentwurf präsentiert. Zwischen diesen beiden Berichten bestehen viele Überschneidungen, aber auch klare Unter-schiede. Der folgende Artikel soll die wichtigsten Unterschiede benennen und bewerten.

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22. Februar 2010, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Bildungsgutscheine für Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger

Gemäss Berufsbildungsgesetz unterstützt der Bund Angebote für Wiederein-steiger/innen. Bis zum heutigen Tag fehlt allerdings eine Umsetzungspolitik dieser gesetzlichen Grundlage. Travail.Suisse drängt darauf, dass die Umset-zung an die Hand genommen wird. Es besteht ein Bedarf in Bezug auf die Information, die Beratung und die Finanzierung von Personen, die einen beruflichen Wiedereinstieg suchen.

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07. Dezember 2009, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Die vier Grundsatzfragen aus Sicht von Travail.Suisse

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist erfreut über den Entscheid des Bundesrates, einer Expertenkommission die Erarbeitung eines Weiterbildungsgesetzes in Auftrag zu geben. In einem Bericht hat Travail.Suisse schon „Forderungen und Vorschläge an ein Weiterbildungsgesetz“ ausformuliert. Im folgenden Artikel wollen wir auf vier Probleme zu sprechen kommen, die für die Schaffung eines Weiterbildungsgesetzes wesentlich sind, und dazu unsere Lösungsvorschläge skizzieren.

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09. November 2009, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Weiterbildungsgesetz: Das Obligatorium als Königsweg

Heute hat der Bundesrat das EVD beauftragt, bis 2011 einen Vernehmlassungsentwurf für ein Weiterbildungsgesetz zu erarbeiten. Travail.Suisse begrüsst diesen längst fälligen Schritt. Gerade letzte Woche hat der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden anlässlich einer Medienkonferenz seine Forderungen und Vorschläge an ein Weiterbildungsgesetz präsentiert. Zentral ist für Travail.Suisse dabei ein 3-tägiges Weiterbildungsobligatorium. mehr

Weiterbildung für alle ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Schweizer Wirtschaft. Nur wenn es gelingt, das Wissen und Können aller Arbeitnehmenden laufend den neuen Anforderungen anzupassen, können wir in der Schweiz unseren hohen Lebensstandard auch in Zukunft halten. Travail.Suisse begrüsst es deshalb, dass der Bundesrat heute den Auftrag gegeben hat, ein Weiterbildungsgesetz zu erarbeiten und dazu eine Expertenkommission einzusetzen. Damit besteht jetzt die Möglichkeit, die grundlegenden Probleme der Weiterbildung in der Schweiz anzugehen.

Nur Obligatorium garantiert Weiterbildung für alle

Ein zentrales Problem der jetzigen Situation in der Weiterbildung ist deren ungleiche Verteilung. Heute bilden sich die gut ausgebildeten, Vollzeit arbeitenden Männer weiter. Deutlich weniger bis fast keine Weiterbildung betreiben hingegen Arbeitnehmende mit Teilzeitpensen, Frauen und insbesondere tief qualifizierte Arbeitnehmende. Die heutige Weiterbildungspolitik ist nicht in der Lage, diese einseitige und weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich zielführende Verteilung der Weiterbildung zu überwinden.Damit die Weiterbildung für alle Arbeitnehmenden zum Standard wird, fordert Travail.Suisse ein Weiterbildungsobligatorium für alle Arbeitnehmenden. Nur mit einem Obligatorium können wir sicherstellen, dass in der Schweiz auch zukünftig ein grosser Teil der Arbeitnehmenden über das nötige hohe und aktualisierte Bildungsniveau verfügt. Das Obligatorium kann ohne grosse administrative Aufwendungen umgesetzt werden und schafft die Voraussetzung für eine zukunftsgerichtete Weiterbildungspolitik.

04. November 2009, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

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