Themen – Bildung – Höhere Berufsbildung

Berufsmatura: Das heutige System hat sich bewährt, Optimierungen sind aber nötig

Die Berufsmatura (BM) ist eine Erfolgsgeschichte. Optimierungen sind aber notwendig, um leistungsstarke Jugendliche in Konkurrenz zum Gymnasium bei der Stange zu halten. Die Abschaffung der BM-Richtungen, wie sie vom BBT beabsichtigt wird, bringt unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen viel Unruhe, aber wenig Zusatznutzen. Vielmehr sollte das Gewicht auf einen leichten Ausbau der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit und auf die Möglichkeit einer lehrbegleitenden Berufsmatura für alle gelegt werden.

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PD Berufsmatura.doc 40 KB

25. August 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Stipendien: Kurswechsel dringend notwendig

Trotz mehr Lernenden und Studierenden sind die Stipendienbeträge in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Zugleich gibt es von Kanton zu Kanton riesige Unterschiede. Für das Bildungsland Schweiz und die Chancengleichheit ein unhaltbarer Zustand. Travail.Suisse fordert einen Kurswechsel. Der Dachverband der Arbeitnehmenden setzt sich für eine angemessene Erhöhung der Stipendien und für eine einheitliche Praxis in allen Kantonen ein. Eine Ersetzung von Stipendien durch Darlehen lehnt Travail.Suisse entschieden ab.

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PD Kurswechsel im Bereich der Stipendien ist dringend notwendig.doc 40 KB

02. Juni 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Hürdenlauf Berufsausbildung: Schweizer Ausbildungssystem verletzt Chancengleichheit

Wartezeiten, Unterbrüche, Wechsel und Abbrüche gehören heute zum Ausbildungsverlauf sehr vieler Jugendlicher. Die Jugendstudie TREE zeigt: Das Ausbildungssystem nimmt in Kauf, das bestimmte Schichten von Jugendlichen ohne Ausbildung bleiben. Besonders stossend: Nicht die Leistung ist entscheidend, sondern die soziale Herkunft. Travail.Suisse fordert deshalb eine Umgestaltung der letzten drei Schuljahre und eine Offensive bei der Berufslehre mit Attest für benachteiligte Jugendliche.

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PD Jugend zwischen Potenzial und Risiko.doc 49 KB

10. März 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Wenn aus Berufsschülerinnen und Berufschülern Schauspielerinnen und Schauspieler werden

Die Berufsbildung ist multikulturell. Jugendliche mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen treffen dort aufeinander. Das Projekt „Rookie“ nimmt diese Situation ernst und bietet Berufsfachschulen ein Forumtheater an, das Konfliktsituationen zwischen Schweizern und Ausländern ins Rampenlicht rückt, die sonst unreflektiert oder gar tabuisiert bleiben. Träger des Projektes sind der Dachverband der Berufsfachlehrer/innen BCH und Travail.Suisse.

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PD Verschiedene Nationalitäten im Lehrlingsalltag.doc 39 KB

10. März 2008, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Wer Lehrstellen sichern will, sagt Nein zur Unternehmenssteuerreform II

Die Unternehmenssteuerreform II bringt Steuergeschenke für Grossaktionäre. Den KMU, welche die grosse Mehrheit der Lehrstellen anbieten, bringt die Reform herzlich wenig. Und Bund und Kantonen, die die Berufsbildung finanzieren und viel zur Lehrstellenförderung unternehmen, fehlen eine halbe Milliarde Franken. Wer die Berufsbildung fördern will, sagt deshalb Nein zur Unternehmenssteuerreform II.

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PD Unternehmenssteuerreform und Lehrstellen.doc 44 KB

11. Februar 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

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