Themen – Bildung – Höhere Berufsbildung

Stipendien: Kurswechsel dringend notwendig

Trotz mehr Lernenden und Studierenden sind die Stipendienbeträge in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Zugleich gibt es von Kanton zu Kanton riesige Unterschiede. Für das Bildungsland Schweiz und die Chancengleichheit ein unhaltbarer Zustand. Travail.Suisse fordert einen Kurswechsel. Der Dachverband der Arbeitnehmenden setzt sich für eine angemessene Erhöhung der Stipendien und für eine einheitliche Praxis in allen Kantonen ein. Eine Ersetzung von Stipendien durch Darlehen lehnt Travail.Suisse entschieden ab.

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PD Kurswechsel im Bereich der Stipendien ist dringend notwendig.doc 40 KB

02. Juni 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Hürdenlauf Berufsausbildung: Schweizer Ausbildungssystem verletzt Chancengleichheit

Wartezeiten, Unterbrüche, Wechsel und Abbrüche gehören heute zum Ausbildungsverlauf sehr vieler Jugendlicher. Die Jugendstudie TREE zeigt: Das Ausbildungssystem nimmt in Kauf, das bestimmte Schichten von Jugendlichen ohne Ausbildung bleiben. Besonders stossend: Nicht die Leistung ist entscheidend, sondern die soziale Herkunft. Travail.Suisse fordert deshalb eine Umgestaltung der letzten drei Schuljahre und eine Offensive bei der Berufslehre mit Attest für benachteiligte Jugendliche.

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PD Jugend zwischen Potenzial und Risiko.doc 49 KB

10. März 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Wenn aus Berufsschülerinnen und Berufschülern Schauspielerinnen und Schauspieler werden

Die Berufsbildung ist multikulturell. Jugendliche mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen treffen dort aufeinander. Das Projekt „Rookie“ nimmt diese Situation ernst und bietet Berufsfachschulen ein Forumtheater an, das Konfliktsituationen zwischen Schweizern und Ausländern ins Rampenlicht rückt, die sonst unreflektiert oder gar tabuisiert bleiben. Träger des Projektes sind der Dachverband der Berufsfachlehrer/innen BCH und Travail.Suisse.

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PD Verschiedene Nationalitäten im Lehrlingsalltag.doc 39 KB

10. März 2008, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Wer Lehrstellen sichern will, sagt Nein zur Unternehmenssteuerreform II

Die Unternehmenssteuerreform II bringt Steuergeschenke für Grossaktionäre. Den KMU, welche die grosse Mehrheit der Lehrstellen anbieten, bringt die Reform herzlich wenig. Und Bund und Kantonen, die die Berufsbildung finanzieren und viel zur Lehrstellenförderung unternehmen, fehlen eine halbe Milliarde Franken. Wer die Berufsbildung fördern will, sagt deshalb Nein zur Unternehmenssteuerreform II.

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PD Unternehmenssteuerreform und Lehrstellen.doc 44 KB

11. Februar 2008, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Lehrstellenbarometer: Über 20’000 Jugendliche warten auf Lehrstelle im nächsten Jahr

Immer mehr Jugendliche laufen wegen dem zu knappen Lehrstellenangebot Gefahr, ganz ohne Ausbildung zu bleiben. Für Travail.Suisse ein unhaltbarer Zustand. Der Dachverband der Arbeitnehmenden fordert deshalb mit dem „Attest-Einstiegs-Jahr“ eine Offensive bei der Attestlehre. mehr

Trotz guter Konjunktur ist es der Wirtschaft nicht gelungen, allen Jugendlichen gute Perspektiven zu bieten. 11’000 Jugendliche und junge Erwachsene fanden dieses Jahr trotz Interesse keine Lehrstelle. Zählt man diejenigen dazu, die es 2007 erst gar nicht versucht haben, wächst die Warteschlange bei der Lehrstellensuche 2008 auf über 23’000 Jugendliche an. Da die Anzahl Schulabgängerinnen und –abgänger weiterhin hoch ist, konnte auch das leicht erhöhte Lehrstellenangebot keine Linderung bringen.

Es fehlen vor allem Lehrstellen für vorwiegend praktisch begabte Jugendliche (Attestlehre). Die betroffenen Jugendlichen sind deshalb entweder ohne Beschäftigung oder befinden sich in Berufsvorbereitungs- oder sonstigen Zwischenjahren. Dies, obwohl sie das Interesse und die Fähigkeiten für eine Attestlehre besitzen. Ohne weitere Massnahmen werden Jugendliche mit schulischen oder sozialen Benachteiligungen dauerhaft von einer Ausbildung ausgeschlossen.

Travail.Suisse schlägt deshalb für Jugendliche ohne Lehrstelle als „Türöffner“ anstelle der vielen Zwischenlösungen ein „Attest-Einstiegs-Jahr“ vor: Jugendliche ohne Lehrstelle können ein staatliches „Einstiegs-Jahr“ besuchen. Dieses orientiert sich klar an praktischen Tätigkeiten in einem bestimmten Berufsfeld (z.B. Verkaufen und Verwalten) und somit an den Anforderungen der Berufe und am Markt. Die Lernfortschritte während des Attest-Einstiegs-Jahres werden geprüft. Die Jugendlichen wechseln bei erfolgreichem Abschluss für das zweite Jahr in einen Ausbildungsbetrieb und machen dort den anerkannten Attestabschluss. Die Verantwortlichen des Einstiegs-Jahres helfen bei der Suche nach einer Lehrstelle und begleiten die Jugendlichen und den Lehrbetrieb. Staatliche Institutionen und Betriebe teilen sich somit die Ausbildungsverantwortung.

15. November 2007, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

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