Themen – Bildung – Höhere Berufsbildung

Höhere Berufsbildung: Probleme und Lösungsvorschläge

Ein Bericht zuhanden der Arbeitsgruppe der Verbundpartner zur Stärkung der höheren Berufsbildung.

Anhang Grösse

Höhere Berufsbildung Probleme und Lösungsvorschläge Travail.Suisse.doc 263 KB

16. Mai 2011, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Neue Regelung ist finanzierbar

Travail.Suisse fordert, dass die Studierenden der höheren Berufsbildung für ihren Bildungsabschluss nicht mehr bezahlen müssen als Studierende an Hochschulen für einen Bachelor-Abschluss, das heisst etwa Fr. 4680.00 . Die Frage stellt sich: Ist eine solche Regelung überhaupt finanzierbar? Berechnungen von Travail.Suisse zeigen, dass dies überraschenderweise der Fall ist.

Anhang Grösse

PD Neue Regelung ist finanzierbar.doc 77 KB

16. Mai 2011, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Alle Studierenden des Tertiär-Bereichs sollen in vergleichbarer Art behandelt werden

Die höhere Berufsbildung ist Teil des Tertiär-Bereichs. Allerdings werden die Studierenden der höheren Berufsbildung nicht gleich behandelt wie die Studierenden der Hochschulen, die den anderen Teil des Tertiär-Bereichs bilden . Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, ist es aber notwendig, dass die Studierenden beider Bereiche in vergleichbarer Weise behandelt werden, auch in Bezug auf die Studiengebühren.

Anhang Grösse

PD Alle Studierenden des Tertiär-Bereichs sollen in vergleichbarer Art behandelt werden.doc 37 KB

02. Mai 2011, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Die höhere Berufsbildung braucht neue politische Regelungen

Die höhere Berufsbildung gehört bildungssystematisch wie die Hochschulen dem Tertiär-Bereich an. Die Politik behandelt sie allerdings nicht wie die Hochschulen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordert, dass die höhere Berufsbildung in Zukunft in vergleichbarer Art behandelt wird wie die Hochschulen.

Anhang Grösse

PD Die höhere Berufsbildung braucht neue politische Regelungen.doc 37 KB

11. April 2011, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

Lehrstellenkonferenz 2010: Einführung des „Professional Bachelors“ ernsthaft prüfen

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, unterstützt das Anliegen der Lehrstellenkonferenz, die Höhere Berufsbildung im europäischen Bildungs- und Arbeitsmarkt besser zu positionieren. Dabei darf auch die Titelfrage nicht ausgeblendet werden. Travail.Suisse fordert, dass der Titel „Professional Bachelor“ für Abschlüsse der Höheren Berufsbildung ernsthaft geprüft wird. mehr

Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit ist die Schweiz in den europäischen Arbeitsmarkt eingebunden. Wenn sich Schweizer Arbeitnehmende im Inland oder im europäischen Ausland um eine Stelle bewerben, so müssen sie sich auf dem europäischen Arbeitsmarkt behaupten. Da ist es wichtig, dass ihre Abschlüsse für den anstellenden Betrieb lesbar, verstehbar, vergleichbar und richtig bewertbar sind. Für Abschlüsse der Höheren Berufsbildung bestehen diesbezüglich Probleme.

Die Lehrstellenkonferenz benennt Massnahmen, um die Position der Abgängerinnen und Abgänger der Höheren Berufsbildung auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu stärken. Travail.Suisse fordert insbesondere, dass die Einführung des „Professional Bachelor“ ernsthaft abgeklärt wird. Für alle Bereiche der Höheren Berufsbildung, aber insbesondere für den Hotel- und Tourismus-Bereich, ist dies von zentraler Bedeutung.

Finanzierung: Transparenz herstellen – Bund in die Pflicht nehmen
Auch die zukünftige Finanzierung der Höheren Berufsbildung bedarf intensiver Diskussionen. Einerseits besteht grosse Intransparenz bei den Kosten der Lehrgänge. Wohin die vorhandenen Gelder fliessen, ist unklar. Bevor einfach mehr Geld in dieses System gepumpt wird – so wie das der Gewerbeverband fordert –, verlangt Travail.Suisse volle Transparenz über die Geldflüsse. Es muss ausgeschlossen werden können, dass Anbieter von Lehrgängen – private Schulen, Branchenverbände etc. – von Geldern profitieren, die eigentlich den Studierenden zugute kommen sollten.

Andererseits bleibt der Bund heute mit seinem finanziellen Beitrag an die Berufsbildung deutlich hinter den gesetzlichen Vorgaben zurück. Erste Priorität hat für Travail.Suisse deshalb, dass der Bund endlich die vorgesehenen 25 Prozent der Kosten der öffentlichen Hand für die Berufsbildung übernimmt. Damit wäre bereits viel erreicht und die Kantone hätten mehr Spielraum für die Finanzierung der höheren Berufsbildung.

25. Oktober 2010, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik und Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Medienkontakte

Kontaktperson für Medienanfragen

Kontaktperson für Medienanfragen:

Linda Rosenkranz
Leiterin Kommunikation
031 370 2111 oder
079 743 5047
rosenkranz@travailsuisse.ch

Anwesend: Montag bis Mittwoch

Medienmitteilungen

Medienservice

Medienkonferenzen

Lohnresultate 2017

Zum Mediendossier

Archiv