Themen – Bildung – HFKG

Das neue Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz

Das neue HFKG ist ein für die Schweizer Bildungslandschaft einzigartiges Projekt: Alle Hochschulen – also Universitäten, ETH, EPFL, Fach- und Pädagogische Hochschulen – werden ab 2015 zentral gefördert und koordiniert. Diese Umstrukturierung bewegt das Hochschul-Umfeld: Neue Organisationen haben sich gebildet, alte verändern sich und die Mitsprache wurde verstärkt. Auch Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, redet mit.

Aus diesem Anlass versenden wir periodisch ein Info-Mail und beleuchten für Sie Akteure, Stärken und noch offene Baustellen des neuen HFKG. Wollen Sie das Info-Mail ebenfalls erhalten, dann tragen Sie sich bitte hier ein:










Die Texte aus den Info-Mails finden Sie hier:

Der Mittelbau formiert sich

Das neue Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes HFKG bewegt auch den Mittelbau: Während früher der Dachverband „actionuni“ die Mittelbauvereinigungen der kantonalen Universitäten und der eidgenössischen technischen Hochschulen organisierte, steht er neu als „actionuni der Schweizer Mittelbau“ auch dem Mittelbau der Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen offen. mehr

Schätzungsweise 35‘000 Personen gehören in der Schweiz dem Mittelbau an. Das heisst, sie sind an einer Hochschule angestellt, beispielsweise als Assistent/in oder sie besetzen eine so genannte Qualifikationsstelle, was bedeutet, dass sie arbeiten und sich gleichzeitig für eine zukünftige Stelle weiterbilden, wie zum Beispiel Doktorierende.

actionuni der Schweizer Mittelbau als neuer Akteur

actionuni der Schweizer Mittelbau hat sich mit dem Ziel neu organisiert, die Interessen der verschiedenen Mittelbauorganisationen zu vertreten. Damit ist der Dachverband zu einem wichtigen Akteur des neuen HFKG geworden. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, durfte Georg Winterberger, dem neuen Präsidenten, einige Fragen stellen:

Herr Winterberger, Sie vertreten als Präsident von actionuni der Schweizer Mittelbau rund 35‘000 Personen. Was wollen Sie verändern? Nicht bei allen Angehörigen aus dem Mittelbau sind per se Veränderungen nötig, denn der Mittelbau besteht aus einer sehr heterogenen Gruppe von Menschen und mit der Einführung des HFKG ist sie noch differenter geworden. Dennoch gibt es viel zu tun: Die prekären Anstellungs- und Arbeitsbedingungen vieler Mittelbauangehöriger müssen verbessert, die Karriereaussichten attraktiver gestaltet oder aber die Abhängigkeiten von den Professorinnen und Professoren reduziert werden.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für einen Dachverband des Mittelbaus? Momentan ist vor allem die Bildung von Mittelbauvereinigungen an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen eine grosse Herausforderung, denn es gibt den Mittelbau an diesen Hochschulen noch nicht lange. Hinzu kommt, dass es sich oft um kleinere Hochschulen handelt, bei denen eine organisierte Form der Zusammenarbeit nicht nötig ist. Für die Zusammenarbeit mit actionuni der Schweizer Mittelbau und mit Vereinigungen anderer Hochschulen wäre die Formierung jedoch wichtig. Zukünftig wird eine grosse Herausforderung darin bestehen, zu relevanten Themen einen gemeinsamen Nenner zu finden – und zwar über die verschiedenen Hochschulen, Anstellungsarten, Landesregionen, Sprachen etc. hinweg.

Welche Forderungen haben Sie an die Ausgestaltung des neuen HFKG und wo sehen Sie Ihre Chancen? Während wir in der Vergangenheit nur in nicht staatlichen Gremien vertreten waren, besteht nun eine viel direktere politische Einflussnahme. Das neue HFKG gibt ausserdem die Zusammensetzung des nationalen Mittelbaus vor und erreicht somit sozusagen nebenbei eine enge Zusammenarbeit zwischen Angehöriger ganz verschiedener Hochschulen. Als Teilnehmende mit beratender Stimme ist ausserdem eines unser Hauptanliegen, dieselben Rechte zu erhalten wie stimmberechtigte Mitglieder.

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2014 09 09 Der Mittelbau d.docx 14 KB

10. September 2014, Linda Rosenkranz, Leiterin Kommunikation Drucker-icon

Gesamtsicht auf alle drei Hochschultypen

Bald werden alle Kantone in einem Gremium über Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen beraten können. EDK-Präsident Christoph Eymann erachtet dies als grossen Gewinn. mehr

Christoph Eymann, was ändert sich mit dem neuen Gesetz für die Erziehungsdirektoren?
Für mich stehen zwei Neuerungen im Vordergrund. Zum ersten können nun alle Kantone bei allen Hochschultypen mitreden. Das ist auch richtig so, denn alle sind heute Träger von Hochschulen oder an einer Trägerschaft beteiligt und zahlen namhafte Beiträge für ihre ausserkantonal Studierenden. Bis anhin sind einige vor allem kleinere Kantone weder in der Universitätskonferenz noch im Fachhochschulrat vertreten – so zum Beispiel Nidwalden oder Graubünden.
Zum zweiten wird die ganze Koordination vereinfacht. Eine ganz augenfällige Veränderung ist die Reduktion der Anzahl Gremien. Heute bestehen teilweise Parallelstrukturen. Neu werden wir uns in der gleichen Sitzung mit Anliegen aller drei Kategorien von Hochschulen befassen. Wir werden also mit einer Gesamtsicht auf den Hochschulbereich arbeiten. Das erachte ich als einen grossen Gewinn
.

Welche Belange werden in der Plenarversammlung besprochen und entschieden, welche im Hochschulrat?
Die Plenarversammlung behandelt Geschäfte, welche die Rechte und Pflichten des Bundes und aller Kantone betreffen – zum Beispiel die Finanzierung. Die Plenarversammlung wird die Referenzkosten festlegen. Diese werden künftig bei der Vergabe der Bundesbeiträge und der interkantonalen Zahlungen eine wichtige Rolle spielen. Mit der Ausrichtung an einem Referenzkosten-Modell soll mehr Kostentransparenz geschaffen werden. Weiter kann die Plenarversammlung Empfehlungen für die Gewährung von Stipendien und Darlehen formulieren.
Dagegen behandelt der Hochschulrat Geschäfte, welche die Aufgaben der Hochschulträger betreffen. Er regelt beispielsweise die Qualitätssicherung und die Akkreditierung der Hochschulen. Oder er kann Vorschriften erlassen über die einheitliche Benennung der Titel und die Anerkennung von Abschlüssen.

Welche Geschäfte betrachten Sie nächstes Jahr als am dringlichsten?
Die Finanzierung steht sicher ganz oben auf der Traktandenliste. Das neue Finanzierungsmodell mit Referenzkosten muss etabliert werden. Weiter sind die Anforderungen an die institutionelle Akkreditierung festzulegen. Die Voraussetzungen für die Akkreditierung sind – zumindest als Grundsätze – bereits im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz festgehalten. Da geht es etwa um Fragen der Qualitätssicherung durch die Hochschulen oder die Vorgabe, dass eine Hochschule Lehre, Forschung und Dienstleistungen in mehreren Disziplinen oder Fachbereichen anzubieten hat. Es wird nun darum gehen, diese Vorgaben zu konkretisieren.

Ein Ziel des neuen HFKG ist die Koordination der verschiedenen Angebote. Vor allem in kostenintensiven Bereichen sollen Synergien besser genutzt werden. Wo sehen Sie bereits Ansatzpunkte?
Bei den kostenintensiven Bereichen steht sicher die Medizin im Vordergrund. Für diesen Bereich werden die meisten Mittel gebraucht. Und gleichzeitig stehen wir hier vor der Aufgabe, trotz der begrenzten Zahl klinischer Ausbildungsplätze genügenden Nachwuchs für unser Land auszubilden.

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2014 06 24 Gesamtsicht-auf-alle-Hochschultypen Interview C-Eymann d.docx 18 KB

24. Juni 2014, Andrea Söldi, freie Journalistin BR Drucker-icon

Hochschulkonferenz: Kantone bringen ihre Interessen ein

Mit einem ausgeklügelten Entscheidungs-System will die Hochschulkonferenz den Kantonen mit und ohne Hochschulen Rechnung tragen. Doch ohne den Bund geht nichts. mehr

Die Hochschulkonferenz ist das neue politische Organ des Hochschulraums. Sie wird vom Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung geleitet – zurzeit Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Das oberste hochschulpolitische Gremium tagt voraussichtlich zweimal jährlich als Plenarversammlung, in der sämtliche Kantone durch den Erziehungsdirektor vertreten sind. Rund viermal pro Jahr kommt der Hochschulrat zusammen, in dem lediglich 14 Kantone Einsitz nehmen. Dabei handelt es sich um die 10 Universitätskantone (Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Waadt und Zürich) sowie vier weitere Kantone, die jeweils für vier Jahre vom Hochschulkonkordat bestimmt werden. Diesem sollten sich bis Ende Jahr die meisten Kantone angeschlossen haben, denn der Beitritt ist Voraussetzung für die Mitwirkung.

In den Kompetenzbereich der Plenarversammlung gehören die Rahmenbedingungen für die gemeinsame Finanzierung. Eines der ersten Traktanden im nächsten Jahr wird die Grundfinanzierung und die Ausrichtung der projektgebundenen Beiträge sein. 2016 muss das Parlament das Hochschul-Budget des Bundes für die Zeitspanne von 2017 bis 2020 genehmigen. Weiter legt das Plenum fest, wie viel jeder Kanton pro Student an ausserkantonale Hochschulen zahlen muss. Entscheide müssen mit einer Zweidrittelsmehrheit sowie mit der Stimme des Bundes gefällt werden.

Das ist auch im Hochschulrat der Fall. Damit die Kantone ohne universitäre Hochschule nicht zu viel Gewicht erhalten, ist hier zudem die Anzahl im Kanton immatrikulierten Studierenden massgebend im Entscheidungsverfahren: Je mehr Studierende, desto mehr Gewicht hat ein Kanton. Der Hochschulrat bespricht Traktanden, die in erster Linie die Aufgaben der Hochschulträger betreffen. So zum Beispiel die Qualitätssicherung und Akkreditierung oder die einheitliche Benennung von Titeln und die Anerkennung von Abschlüssen. Weil die Universitätskantone deutlich mehr Koordinations- und Regelungsbedarf haben, hat der Hochschulrat entsprechend mehr Kompetenzen als die Plenarversammlung.

Auch Travail.Suisse nimmt teil

Eine starke Stimme hat der zuständige Bundesrat. Ohne seine Zustimmung kann mit wenigen Ausnahmen in beiden Gremien kein Entscheid gefällt werden. „So werden die gesamtschweizerischen Interessen gewahrt und die Koordination verbessert“, erklärt Jenny Hutter vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation.

Auf der Traktandenliste beider Tagungsformen werden die Anliegen der Rektorenkonferenz einen wichtigen Platz einnehmen. Die Hochschul-Rektoren formulieren, was sie für Mittel und Rahmenbedingungen brauchen, worauf das politische Organ darüber befindet. Zudem nehmen diverse weitere Akteure aus Politik, Verwaltung und Forschung mit beratender Stimme an der Hochschulkonferenz teil. Auch Travail.Suisse wird im Rahmen eines ständigen Ausschusses von Organisationen der Arbeitswelt die Interessen der Arbeitnehmenden einbringen. Ein Anliegen sei zum Beispiel, die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Hochschultypen weiter zu verbessern, sagt Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik bei Travail.Suisse. Und auch das Thema Doktorat nach einem Fachhochschul-Abschluss wolle man nicht aus den Augen verlieren.

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2014 06 24 TravailSuisse Hochschulkonferenz d.docx 14 KB

24. Juni 2014, Andrea Söldi, freie Journalistin BR Drucker-icon

Profilbildung im Tertiärbereich stärken

Das Schweizerische Tertiärsystem ist geprägt durch unterschiedliche Profile der Tertiärbereiche. Aus Sicht von Travail.Suisse wird es eine wichtige Aufgabe der Hochschulkonferenz sein, mit ihren Entscheidungen die Profilbildung im Tertiärbereich zu stärken und voranzutreiben. mehr

Zum Tertiärbereich der Schweiz gehören erstens die universitären Hochschulen. Diese teilen sich auf in Hochschulen mit einem universalen Angebot (z.B. die Universitäten Zürich oder Genf) oder in solche mit einem Schwerpunktangebot in Technik (ETH Lausanne oder Zürich) oder Wirtschaft (Universität St.Gallen). Eine zweite Gruppe bilden Fachhochschulen und pädagogische Hochschulen. Und schliesslich gehört auch die Höhere Berufsbildung zum Tertiärbereich. Sie umfasst die Höheren Fachschulen, die Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen. Ihre Regelung unterliegt allerdings nicht dem Hochschulförderungs- und –koordinationsgesetz HFKG, sondern dem Berufsbildungsgesetz BBG.

Profilbildung über die Zulassungsregelungen

Eine wichtige Rolle bei der Profilierung innerhalb des Tertiärbereichs bilden die Zulassungsregelungen. Die Gesetzgebung ist diesbezüglich relativ klar: Sowohl im HFKG (Art. 23-26) wie auch im BBG (Art. 26.2) sind die entsprechenden Regelungen ausformuliert. Am meisten Unklarheiten bestehen in Bezug auf die Fachhochschulen. Genauso wie die unterschiedlichen Fachbereiche, sind auch die Zulassungen differenziert anzuschauen. Zudem bestehen bis heute Schwierigkeiten bei der Umsetzung der einjährigen Arbeitswelterfahrung für gymnasiale Maturanden, was für alle Seiten unbefriedigend ist. Insgesamt ist festzuhalten, dass die Quote der Berufsmaturand/innen bei den Studierenden an Fachhochschulen stetig steigt und nicht – wie oft angenommen – sinkt.

Akkreditierung im Dienste der Profilierung

Um die Qualität der Hochschulbildung zu fördern, sieht das HFKG eine institutionelle Akkreditierung von Hochschulen und anderen Institutionen des Hochschulbereichs vor (vgl. Art. 28). Die Akkreditierungsrichtlinien sollen dabei die „Besonderheiten (…) von universitären Hochschulen, Fachhochschulen, pädagogischen Hochschulen und anderen Institutionen des Hochschulbereichs Rechnung“ tragen (vgl. Art. 30.2). Das heisst, die Akkreditierung soll die Profilierung der verschiedenen Hochschultypen stützen und fördern. Der Hochschulrat wird bei der Genehmigung der Akkreditierungsrichtlinien darauf zu achten haben, dass er die Profilbildung der Hochschulen wirklich stärkt.

Rekrutierung von Dozierenden, die dem Profil des Hochschultypus entsprechen

Es liegt in der Autonomie der Hochschulen, ihre Dozierenden zu rekrutieren. Dabei achten sie einerseits darauf, dass die Dozierenden entsprechend qualifiziert sind (vgl. Art. 30.1a1) und andererseits wählen sie die Dozierenden gemäss dem Profil ihres Hochschultyps aus. Dies stellt aber vor allem die Fachhochschulen vor ein Problem: Sollen sie wie auch die pädagogischen Hochschulen ihr Profil behalten und stärken, so brauchen sie dringend Instrumente, um den eigenen Nachwuchs gezielt zu fördern.. Die FH-Dozierenden sollen sowohl alle Stufen eines FH-Ausbildungsganges kennen und praxisnah unterrichten wie auch wissenschafts- und anwendungsorientiert forschen können. Die Universitäten kennen zur Schaffung ihres eigenen Nachwuchses den dritten Ausbildungszyklus. Die Fachhochschulen (und pädagogischen Hochschulen) kennen diese Möglichkeit nicht. Die Hochschulkonferenz wird gerade auf dem Hintergrund ihres Auftrages „Förderung des Profils der Hochschulen“ (vgl. Art. 3c) Lösungen präsentieren müssen, die eine sachgemässe Antwort auf das beschriebene Problem sind.
Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Travail.Suisse

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24. Juni 2014, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Drucker-icon

FH SCHWEIZ: Arbeitswelt soll besser vertreten sein

Dass die Organisationen der Arbeitswelt, kurz OdA, in der Hochschulkonferenz vertreten sein sollen, ist klar. Verhandelt wird aber noch darüber, wie und mit welchen Einflussmöglichkeiten sich Organisationen wie etwa FH SCHWEIZ einbringen können. Travail.Suisse hat beim Geschäftsführer Toni Schmid nachgefragt. mehr

Die Hochschulkonferenz nimmt 2015 ihre Arbeit auf. Sie ist dann das oberste hochschulpolitische Organ der Schweiz und koordiniert das Gesamtsystem der Schweizer Hochschullandschaft. Neben Vertretungen aus Bund, Kantonen und Hochschulen sind mit je zwei Vertretungen der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberseite auch die OdA. Sie nehmen beratend und mit Antragsrecht an den Sitzungen der Hochschulkonferenz teil. Travail.Suisse wird gemäss aktuellem Stand einen der beiden Sitze der Arbeitnehmendenseite besetzen.

Forderungen von FH SCHWEIZ

FH SCHWEIZ ist der nationale Dachverband von Absolventinnen und Absolventen aller Fachbereiche von Fachhochschulen und damit ein wichtiger Akteur im Rahmen der Neustrukturierung ab 2015. Insgesamt sind 36 regionale und 2 nationale Organisationen bei FH SCHWEIZ angeschlossen. Gegenwärtig zählt der Dachverband über 44 000 Mitglieder.

Travail.Suisse hat bei Toni Schmid, dem Geschäftsführer von FH SCHWEIZ nachgefragt, welche Anliegen er an das neue HFKG hat.

Toni Schmid, wie bereiten Sie sich auf das neue HFKG vor?
Die Aufmerksamkeit von FH SCHWEIZ gilt zurzeit der konkreten Ausgestaltung der Organe. Wir legen unser Augenmerk vor allem auf die Organisation der Arbeit der neuen Organe durch Bund und Kantone. Dazu finden auch Anhörungen und Gespräche statt.

Welche Erwartungen haben Sie als Geschäftsführer von FH SCHWEIZ an das neue HFKG?
FH SCHWEIZ erwarten einen institutionalisierten, breiten Einbezug der Arbeitswelt und damit auch der Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen in die Vorbereitung von Entscheidungen, welche die zukünftige Hochschulkonferenz treffen wird. Dieser Gedanke ist im HFKG verankert und wurde in der parlamentarischen Beratung behandelt.

Welches sind die wichtigsten Anliegen an das neue HFKG?
Ich schliess am gerade Gesagten an: Es kann und darf nicht sein, dass die im HFKG bereits verankerten Sozialpartner mit dem «ständigen Ausschuss aus Vertreterinnen und Vertretern der Organisationen der Arbeitswelt» gleichgesetzt werden. Da muss eine andere Lösung gefunden werden.

Welche Themen sind diesbezüglich für FH SCHWEIZ prioritär?
Die enge Beziehung von Trägerschaft und Hochschule zur Arbeitswelt ist für FH SCHWEIZ eine zentrales Thema. Wer den Hochschulbereich wirklich fördern und koordinieren möchte, muss diese Beziehung intensiv pflegen.

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2014 06 24 FH-SCHWEIZ-zum-neuen-HFKG d.docx 15 KB

24. Juni 2014, Linda Rosenkranz, Leiterin Kommunikation Drucker-icon

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Kontaktperson für Medienanfragen:

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031 370 2111 oder
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