Themen – Arbeit – Löhne

Der Aufschwung gehört auch uns!

Die Wirtschaft läuft so gut wie seit Jahren nicht mehr. Es ist an der Zeit, dass die Arbeitnehmenden entschieden und mit neuem Selbstbewusstsein auftreten und ihren Anteil am wachsenden Wirtschaftskuchen einfordern. Jetzt müssen klare Verbesserungen bei den Löhnen, bei den Ferien, in der Weiterbildung und in der Zweiten Säule durchgesetzt werden.

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25. April 2007, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 Drucker-icon

Medienkonferenz: Lohnabschlüsse nicht berauschend

Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, beurteilt die Lohnabschlüsse 2007 als nicht berauschend, insbesondere wenn man sie mit den Wachstumsraten der Unternehmensgewinne, der Managerlöhne, der Aktionäre und des Bruttoinlandprodukts vergleicht. Zudem ist Travail.Suisse besorgt über die schleichende Erosion der Arbeitsbedingungen, die Öffnung der Lohnschere und die nach wie vor verhaltene Arbeitsmarktsituation. mehr

Anlässlich einer Medienorientierung haben heute morgen Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, und die ihm angeschlossenen Verbände Syna, Hotel & Gastro Union und transfair Bilanz gezogen zu den abgeschlossenen Lohnverhandlungen 07.

Die Rahmenbedingungen für die Lohnverhandlungen waren so gut wie schon seit Jahren nicht mehr. Für die Travail.Suisse-Verbände war deshalb bei der Festlegung der Lohnforderungen klar: Der Zeitpunkt für substantielle Erhöhungen ist gekommen.

Kein Grund zur Euphorie – Arbeitnehmende als Schlusslicht
Die Ergebnisse bieten indes keinen Grund zum Jubeln. Die Arbeitgeber sind bei ihren Mitarbeitern auch fürs 2007 eher knauserig. Zu dieser Schlussfolgerung kommt Travail.Suisse beim Vergleich der Lohnerhöhungen 07 mit anderen Wachstumsraten:

- Die Wirtschaft ist seit 2003 wieder auf Kurs, im laufenden Jahr wächst das BIP um drei Prozent, im kommenden Jahr geht’s robust mit 2 Prozent weiter.

- Die Unternehmen schreiben seit zwei Jahren Rekordgewinne mit zweistelligen Zuwachsraten, die Gewinnaussichten fürs 2006 und 2007 sind glänzend.

- Die Aktionäre profitieren von den steigenden Aktienkursen – der Swiss Market Index ist im laufenden Jahr bereits überdurchschnittlich um 12 Prozent gestiegen. Gemäss Expertenaussagen geht’s auch im nächsten Jahr so weiter.

- Die Manager sahnen weiter kräftig ab. Die Managerlohnstudie von Travail.Suisse zeigt auf, dass die Chefetage im 2005 nochmals im Schnitt 30 Prozent mehr Lohn einstrich als im Jahr zuvor.

Im Lichte dieser Steigerungsraten erscheinen die Lohnerhöhungen der Arbeitnehmenden – zwischen 1.5 und 2.5 Prozent nominal – etwas mickrig. Die Entlöhnung der Leistung der Arbeitnehmenden steht einmal mehr am Ende der Rangliste.

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PK 181206 Text S. Blank deutsch.doc 54 KB

PK 181206 Text A. Kerst d.doc 91 KB

PK 181206 Text E. Dubuis d.doc 64 KB

PK 181206 Text H. Gerber d.doc 60 KB

18. Dezember 2006, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Die Schweiz ist Weltmeisterin!

Die Schweiz ist Weltmeisterin! Nicht im Fussball und auch nicht im Ski fahren, sondern in der Wirtschaft. Im Konkurrenzkampf um die Wettbewerbsfähigkeit sind wir die Besten. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind die Infrastruktur, der Staatsapparat und der flexible Arbeitsmarkt. Trotzdem darf der Weltmeistertitel nicht überbewertet werden. Denn Konkurrenzfähigkeit ist kein Wert an sich, sondern bleibt ein Mittel, um den Wohlstand aller zu erhöhen.

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09. Oktober 2006, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Jetzt sind die Arbeitnehmenden dran!

Der Wirtschaft geht es hervorragend, bei den Löhnen besteht Nachholbedarf und es müssen Ungerechtigkeiten ausgemerzt werden. Diesen Herbst kommt kein Unternehmen mehr darum herum, seinen Angestellten die Löhne zu erhöhen.

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28. September 2006, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Medienkonferenz Löhne 2007: Fordern, was gut tut

Die Schweizer Wirtschaft läuft glänzend. Das BIP wird im laufenden Jahr voraussichtlich um bis zu drei Prozent wachsen. Angesichts dieser Voraussetzungen fordert Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, substantielle Lohnerhöhungen. mehr

Die Schweizer Wirtschaft befindet sich in einer blendenden Verfassung, die BIP-Prognosen belaufen sich für das laufende Jahr auf bis zu drei Prozent. Das Wirtschaftswachstum ist nicht nur stark, sondern auch breit abgestützt. Die Teuerung bleibt moderat bei etwas über einem Prozent. Auf Unternehmensebene läuft es ausgezeichnet, die Firmen verzeichneten im letzten Jahr wieder Rekordgewinne. Auch im 2006 sind die Auftragsbücher voll und die Kapazitätsauslastungen so hoch wie schon seit langem nicht mehr. Von den Rekordgewinnen profitierte bisher vor allem das Topmanagement. Seine Lohnerhöhungen beliefen sich auf 10 bis 20 Prozent, während die Arbeitnehmenden im vergangenen Jahr eine Reallohneinbusse von 0.2 Prozent hinnehmen mussten.

Forderungen für die Lohnrunde 2007
Jetzt sind die Arbeitnehmenden dran! Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, und die Gewerkschaften Syna, Hotel & Gastro Union und transfair fordern:

- Der Wirtschaft geht es blendend: Jetzt ist der Zeitpunkt für generelle Lohnerhöhungen gekommen.

- Voller Teuerungsausgleich: Die Kaufkraft muss erhalten bleiben.

- Reallohnerhöhungen: Je nach wirtschaftlicher Situation und unter Berücksichtigung der Resultate der vergangenen Lohnrunden sind Reallohnerhöhungen von 1 bis 3 Prozent gerechtfertigt.

- Lohnschere schliessen: Die Bandbreite zwischen Höchst- und Tiefstlöhnen muss verkleinert, die Löhne der Arbeitnehmenden müssen angehoben werden. Das bedeutet: Zurückhaltung bei individuellen Lohnmassnahmen zugunsten von generellen, realen Lohnerhöhungen für die ganze Belegschaft.

- An den Produktivitätsgewinnen beteiligen: In den vergangenen Jahren wurden massiv Stellen abgebaut und die Arbeitsproduktivität wurde erhöht. Diese Produktivitätsgewinne sind an die Arbeitnehmenden weiterzugeben.

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030806 PK Löhne 2007 Text S. Blank deutsch.doc 42 KB

030806 PK Löhne 2007 Text C. Steck.doc 60 KB

030806 PK Löhne 2007 Text H. Gerber.doc 79 KB

030806 PK Löhne 2007 Text E. Dubuis.doc 56 KB

03. August 2006, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

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