Themen – Arbeit – Arbeitsmarkt

Travail.Suisse begrüsst Verlängerung der Kurzarbeit

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrates, die Bezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung von zwölf auf achtzehn Monate zu verlängern. Die vom überbewerteten Franken betroffenen Unternehmen können sich damit über einen längeren Zeitraum an die neue Marktlage anpassen und die Zahl der Entlassungen kann gebremst werden. Angesichts der angespannten Situation auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt unterstützt Travail.Suisse Massnahmen zu dessen Beruhigung. mehr

Mit der Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung auf achtzehn Monate und der gleichzeitigen Verkürzung der Karenzzeit auf einen Tag pro Abrechnungsperiode macht der Bundesrat einen kleinen Schritt zur Unterstützung des gebeutelten Arbeitsmarktes in der Schweiz.

Praktisch gleichzeitig mit der Ankündigung des Bundesrates wurde auch der Verlust von über 1000 Arbeitsplätzen bei Alstom bekannt gegeben. Und auch die Prognosen für 2016 sind negativ. Erwartet wird eine Erhöhung der Arbeitslosenquote auf 3.6 Prozent – so hoch wie seit dem Höhepunkt der Finanzkrise vor fünf Jahren nicht mehr. Die Kurzarbeit ist in diesem Kontext ein bewährtes Mittel zur Verhinderung von vorschnellen Entlassungen. Travail.Suisse begrüsst daher den heutigen Entscheid des Bundesrates, auch wenn momentan erst wenige Unternehmen von der Kurzarbeit als Folge von Währungsschwankungen Gebrauch machen. Es ist durchaus denkbar, dass sich einerseits bei etlichen Unternehmen die sinkenden Auftragseingänge erst langsam auf die Beschäftigung auswirken, resp. dass zuerst die noch bestehenden Überstunden abgebaut werden, bevor Kurzarbeit zur Anwendung kommt. Andererseits ist es für die Arbeitnehmenden der bereits stark betroffenen Unternehmen wichtig, früh über eine mögliche Verlängerung der Kurzarbeit informiert zu werden.

Für mehr Informationen:
Adrian Wüthrich, Präsident, Tel. 079 287 04 93
Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik, Tel. 076 412 30 53

13. Januar 2016, Adrian Wüthrich, Präsident und Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Dunkle Wolken über dem Arbeitsmarkt

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist besorgt über die Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Schweiz. Wie das SECO an seiner heutigen Medienkonferenz mitteilte, hat die Arbeitslosigkeit in der Schweiz im 2015 weiter zugenommen und auch die Aussichten für 2016 sind alles andere als rosig. Ende 2015 sind 158‘629 Personen in der Schweiz als arbeitslos gemeldet, was einer Zunahme von über 11‘000 Personen während des letzten Jahres entspricht. mehr

Die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Umsetzung von Artikel 121a der Bundesverfassung und der zukünftigen Beziehung mit der Europäischen Union sowie die Überbewertung des Frankens nach dem Entscheid der Nationalbank zur Aufhebung des Euromindestkurses vor einem Jahr hinterlassen ihre Spuren auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote lag 2015 im Mittel bei 3.3 Prozent, was einer Zunahme von 0.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Laut den aktuellsten SECO-Prognosen vom Dezember 2015 ist fürs laufende Jahr mit einer weiteren Zunahme auf 3.6 Prozent zu rechnen, womit die Arbeitslosenquote so hoch wie nie mehr seit dem Höhepunkt der Finanzkrise Ende 2009 wäre.

Bestehende Unsicherheiten beseitigen

Für Travail.Suisse ist klar, dass die Unsicherheit über die zukünftige Beziehung der Schweiz zur Europäischen Union beseitigt werden muss. Nur ein Erhalt der Bilateralen Verträge kann eine Basis für den Wirtschaftsstandort Schweiz darstellen, auf dem sich auch der Arbeitsmarkt positiv entwickeln kann. Bei der Umsetzung von Art. 121a der Bundesverfassung muss mit der EU eine Verhandlungslösung gefunden werden. Eine unilaterale Einführung einer Schutzklausel mit allfälligen Kontingenten kann kein zielführender und nachhaltiger Weg sein.

Wesentlich für die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist auch das Niveau des Wechselkurses des Schweizer Frankens. Auch wenn sich die Befürchtung einer Parität zum Euro nicht eingestellt hat, ist der Franken nach wie vor stark überbewertet. Die Nationalbank ist hier weiter gefordert, Massnahmen zu treffen, um den Franken zu schwächen und ein realistisches und verträgliches Wechselkursverhältnis zum Euro zu erreichen.

Massnahmen für Berufseinsteiger und ältere Arbeitnehmende

Weiter fordert Travail.Suisse die Politik auf, Massnahmen zu ergreifen, um Personengruppen mit besonderen Problemen auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen. Dazu zählen einerseits Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, welche teilweise nicht oder nur mit erheblichen Problemen und Umwegen in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Andererseits sind insbesondere die älteren Arbeitnehmenden betroffen. Hier sind Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktfähigkeit und zum Verbleib im Arbeitsmarkt gefordert.

Für mehr Informationen:
Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik, Tel. 076 412 30 53

08. Januar 2016, Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Jetzt braucht es Lösungen für die Probleme auf dem Arbeitsmarkt

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist erfreut über die heutige Ankündigung des Bundesrates, zusätzliche Massnahmen für den besseren Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen zu prüfen. Endlich scheint auch der Bundesrat zur Einsicht gekommen zu sein, dass die Umsetzung von Artikel 121a der Bundesverfassung mit zusätzlichen Massnahmen begleitet werden muss. Es ist unabdingbar, dass rasch Lösungen präsentiert werden, um diese noch in die Botschaft zur Umsetzung von Artikel 121a integrieren zu können. mehr

Die Ankündigung des Bundesrates von vorletzter Woche, eine Schutzklausel einzuführen, birgt grosse Risiken für den Wirtschaftsstandort Schweiz und bedroht die Situation der Arbeitnehmenden. Endlich hat auch der Bundesrat erkannt, dass es Massnahmen zum besseren Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen braucht. Travail.Suisse wird sich mit aller Kraft für eine Optimierung der flankierenden Massnahmen einsetzen.

Auch im Rahmen der Fachkräfteinitiative wurden richtige Entscheide gefällt. Für Travail.Suisse ist zudem klar, dass die Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt verbessert, die Arbeitsmarktpartizipation der Frauen über eine Vereinfachung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhöht und der Verbleib von älteren Arbeitnehmenden im Arbeitsmarkt gesichert werden muss. Travail.Suisse wird sich in den Gesprächen mit dem Bundesrat weiterhin für eine Sonderfinanzierung der Weiterbildung der älteren Arbeitnehmenden einsetzen und in den Arbeitsgruppen aktiv mitarbeiten. Nur wenn wirksame Massnahmen beschlossen werden, kann Travail.Suisse am Fachkräftegipfel im September 2016 die Massnahmen sozialpartnerschaftlich mittragen.

Rasche Massnahmen zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen

Der Bundesrat hat sich viel Zeit gelassen, umso entscheidender ist jetzt ein rasches Vorgehen.„Die Massnahmen zum besseren Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen müssen zwingend in die Botschaft zur Umsetzung von Artikel 121a der Bundesverfassung integriert werden. Das ist eine Herausforderung für alle Beteiligten“, sagt Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse. Die Botschaft ist bereits für Ende März angekündigt, weshalb es jetzt rasch konkrete Lösungen braucht. Travail.Suisse begrüsst, dass der Bundesrat endlich die Weichen gestellt hat; gefordert sind jetzt aber insbesondere auch die Arbeitgeber. Travail.Suisse fordert diese auf, Hand zu bieten für Lösungen der Probleme auf dem Arbeitsmarkt und weitere Verbesserungen zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen. Nur mit effektiven Massnahmen wird es gelingen, die Bevölkerung weiterhin vom bilateralen Weg mit der europäischen Union zu überzeugen.

Für mehr Informationen :
Adrian Wüthrich, Präsident, Tel. 079 287 04 93

18. Dezember 2015, Adrian Wüthrich, Präsident Drucker-icon

Umsetzung von Art. 121a BV nicht auf dem Buckel der Arbeitnehmenden

Mit den heute präsentierten Eckpunkten zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative stellt der Bundesrat die bilateralen Verträge aufs Spiel. Die mögliche unilaterale Einführung einer Schutzklausel bringt ungewisse Folgen für den Wirtschaftsstandort Schweiz und den Arbeitsmarkt. Für Travail.Suisse kommt nur eine Umsetzung im Einklang mit der Europäischen Union in Frage. Ausserdem lassen die bundesrätlichen Eckpunkte die notwendigen Schritte zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen vermissen und es fehlen konkrete Massnahmen zur Stärkung von Jugendlichen, Frauen und älteren Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsmarkt. Travail.Suisse fordert vom Bundesrat am 18. Dezember 2015 klare Aussagen dazu. mehr

Aus Sicht von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, sind die heute vorgestellten Eckpunkte ein Spiel mit dem Feuer und es droht so eine Umsetzung von Artikel 121a BV auf dem Buckel der Arbeitnehmenden.

Nur mit und nicht gegen die EU

Bei der Umsetzung von Art. 121a der Bundesverfassung bleiben für Travail.Suisse die Verhandlungen mit der EU zentral. Nur wenn mit der EU eine Verhandlungslösung gefunden werden kann, ist der Erhalt der bilateralen Verträge und damit von geordneten Beziehungen zu unseren Nachbarn und wichtigsten Handelspartnern garantiert. Die heute präsentierte Möglichkeit einer unilateralen Einführung einer Schutzklausel mit allfälligen Kontingenten erachten wir als nicht zielführendes Instrument. Ein latenter Bruch des Personenfreizügigkeitsabkommens mit ungewissen Auswirkungen auf die bilateralen Verträge ist unwürdig für den schweizerischen Rechtsstaat. Gleichzeitig werden geordnete Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz in Frage gestellt und die mangelnde Planungssicherheit gefährdet die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt.

Mehr statt weniger Schutz auf dem Arbeitsmarkt

Travail.Suisse stellt sich dezidiert gegen die – aus Wirtschafts- und Arbeitgeberkreisen – vorgebrachte Forderung einer Schaffung von Kurzaufenthaltsbewilligungen. Der Bundesrat soll darauf verzichten. Faktisch würde dies einer Wiedereinführung des Saisonnierstatuts entsprechen und grosse Probleme auf dem Arbeitsmarkt nach sich ziehen. Jede Diskriminierung auf dem Schweizer Arbeitsmarkt bringt zusätzlichen Druck auf die Löhne und Arbeitsbedingungen sämtlicher Arbeitnehmenden in der Schweiz. Für Travail.Suisse ist es klar, dass es eine Politik braucht, welche die Situation der Arbeitnehmenden verbessert und nicht zusätzlich verschlechtert. Die angekündigten Massnahmen zur Bekämpfung der Missbräuche und Probleme auf dem Arbeitsmarkt werden zentral, damit die Löhne und Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmenden gesichert werden können. Die in Aussicht gestellte Analyse des Arbeitsmarktes ist ein Lichtblick der heutigen Entscheide. Eine Optimierung der flankierenden Massnahmen ist nur ein Minimum. Aus Sicht von Travail.Suisse ist die Erhöhung der Bussen bei Lohnunterbietungen unverzüglich umzusetzen (die gesetzgeberischen Arbeiten im Parlament laufen). Zudem müssen die weiteren Optimierungsmassnahmen der flankierenden Massnahmen zwingend in die Botschaft zur Umsetzung von 121a integriert werden bzw. in die Beschlüsse des Parlaments einfliessen. Weiter sind mit konkreten Massnahmen die Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt zu verbessern, die Arbeitsmarktpartizipation der Frauen über eine Vereinfachung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erhöhen und der Verbleib der älteren Arbeitnehmenden im Arbeitsmarkt zu sichern. Der Bundesrat muss dazu griffige Massnahmen vorschlagen und nicht auf Placebo-Methoden setzen.

Für weitere Informationen:
Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse, 079 287 04 93

04. Dezember 2015, Adrian Wüthrich, Präsident Drucker-icon

Den Arbeitnehmenden in der Schweiz eine starke Stimme sein: Für Arbeit mit Zukunft

Drei grosse Themen werden uns in den nächsten vier Jahren beschäftigen: unser Verhältnis zu Europa, die Sicherung der Altersvorsorge und der Klimaschutz. Ein paar Gedanken dazu. mehr

Die latente Unsicherheit nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative beschäftigt – neben der Aufgabe des Euro-Mindestkurses – nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Arbeitnehmenden. Die Bilateralen Verträge mit der Europäischen Union sind wichtig für den Erhalt des Wohlstandes in der Schweiz, für die Sicherung vieler Arbeitsplätze. Das war und ist das Hauptargument für ein Ja zu den Bilateralen. Wir müssen für eine nächste Abstimmung (wahrscheinlich im Jahr 2017) erneut aufzeigen, dass die Personenfreizügigkeit und die damit verbundene Zuwanderung für uns alle bewältigbar sind. Ich höre ab und zu, dass lieber auf zusätzlichen Wohlstand verzichtet wird, wenn damit nicht mehr Leute aus dem Ausland in die Schweiz kommen. Die Politik muss die Bedenken ernst nehmen und Antworten liefern. Wer viel Geld hat, merkt von der Zuwanderung weniger. Das breite Volk spürt die Enge und nimmt die Veränderung wahr. Wir werden verbesserte Flankierende Massnahmen einfordern, damit die Löhne und Arbeitsbedingungen in der Schweiz geschützt bleiben. Dafür werden wir uns auch bei unseren Partnern auf Europäischer Ebene einsetzen. Eines ist klar: Wer die Flankierenden Massnahmen als notwendiges Übel anschaut und ihre Verbesserung hintertreibt, riskiert einen europapolitischen Scherbenhaufen.

Sicherung der Altersvorsorge nicht zu Lasten der Beschäftigten

Die aktuell diskutierte Sicherung der Altersvorsorge ist ein weiteres sehr wichtiges Geschäft für Travail.Suisse. Sie ist für die Arbeitnehmenden von grosser Wichtigkeit. Wir wollen gute Renten und brauchen dafür eine solide Finanzierung. Der Ständerat hat die Vorschläge seiner Kommission beraten und unterstützt. In der Vorlage sind allerdings viele bittere Pillen enthalten. Damit die Revision verdaubar wird, sind Verbesserungen nötig. Positiv hervorzuheben ist, dass nach 20 Jahren die AHV-Renten endlich wieder einmal erhöht werden. Allerdings vermag diese Erhöhung die drastischen Auswirkungen der Senkung des Umwandlungssatzes in der 2. Säule nicht aufzuwiegen.

Dass es noch schlimmer kommen könnte, zeigen Äusserungen verschiedener Politiker zu Rentenalter 67. Auf Smartvote sagen über 80 Prozent der Parlamentarierinnen und Parlamentarier von FDP und SVP Ja zur Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre.


h2. Klimapolitik für gute Arbeit

Als drittes grosses Thema ist die Klimapolitik zu erwähnen. Das mag auf den ersten Blick erstaunen. Aber wir haben diesen Sommer wieder erfahren, wie es ist, wenn es länger sehr heiss ist. Es belastet uns, auch an der Arbeit. Die Klimaveränderung führt dazu, dass es auf der Erde immer wärmer wird. Schaffen wir es mit geeigneten Massnahmen nicht, den Anstieg der durchschnittlichen Temperatur auf zwei Grad zu begrenzen, hat dies auch in der Schweiz negative Auswirkungen auf die Arbeitnehmenden.

Schon lange werden international Verhandlungen geführt für ein weltweites Abkommen. Es braucht in unserer globalisierten Wirtschaft gemeinsame Lösungen, alle müssen sich an Regeln halten. Sonst profitieren jene, die sich nicht an die Regeln halten zu Lasten derer, die sich für das Klima anpassen. Wenn die Länder dieser Welt nichts tun, wird es noch wärmer. Wir sollten reagieren und das nicht erst, wenn es zu spät ist. Ende dieses Jahres bietet sich wieder eine Möglichkeit: In Paris findet eine weitere UNO-Klimakonferenz statt. Ich hoffe sehr, dass sich die Staaten finden können und Massnahmen zur Rettung unserer Erde beschliessen. Die Verhandlungen müssen aber auch nach 2015 weitergehen. Auch die Schweiz ist gefordert. Dass es schon nicht einfach ist, gemeinsame Lösungen im eigenen Land zu finden, zeigen die harschen Diskussionen im Parlament zur Energiestrategie 2050. Und das obwohl mit den darin vorgesehenen Massnahmen Zehntausende von Arbeitsplätzen in der Schweiz geschaffen bzw. gesichert werden können.

Wir haben viel zu tun. Mit dem Positionspapier, das Travail.Suisse am Kongress verabschiedet hat, haben wir uns viel vorgenommen, um unsere Vorstellung von Arbeit mit Zukunft zu realisieren. Gemeinsam mit den angeschlossenen Verbänden und ihren Mitgliedern will Travail.Suisse möglichst viele dieser Ziele erreichen. Wir wollen fair, respektvoll und engagiert auftreten. Als eigenständige Stimme auf der nationalen Politik-Bühne wollen wir uns aktiv einbringen. Dass Politik “ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmass zugleich” ist, wie Max Weber treffend gesagt hat, schreckt uns nicht ab. Wir bohren weiter.

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2015 09 28 Eine starke Stimme.docx 15 KB

28. September 2015, Adrian Wüthrich, Präsident Drucker-icon

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