Themen – Arbeit – Arbeitsmarkt

Praktikumsplätze und Qualifizierungsmassnahmen für alle arbeitslosen Jugendlichen

Die hohe Jugendarbeitslosigkeit ist wirtschaftlich und gesellschaftlich betrachtet eine Zeitbombe. Jetzt gilt es zuallererst kurzfristige Massnahmen zur Ent-schärfung der Situation zu ergreifen. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert, dass die im Rahmen der Arbeitslosenversicherung angebotenen Praktikumsplätze und Qualifizierungsprogramme für Jugendliche massiv ausgebaut werden.

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14. Februar 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Jugend ohne Arbeit: Drohender Verlust von wertvollem Humankapital

Die Jugendlichen sind von der Arbeitslosigkeit am härtesten betroffen. Im letzten Monat stieg die Arbeitslosenquote der 20- bis 24-Jährigen auf beängstigende 6.8 Prozent. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert von Bundesrat Deiss ein Ende der Beschwichtigungen und ein entschlossenes Handeln. Auch die Wirtschaft muss ihre gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnehmen und den jugendlichen Stellenlosen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt geben. mehr

Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Januar auf 5.5 Prozent gestiegen. Rund 30’000 Jugendliche sind auf den Arbeitsämtern als arbeitslos gemeldet. Rechnet man jene dazu, die einen Job suchen oder sich in einer Zwischenlösung befinden (Brückenangebot, Sprachaufenthalt, Praktikum etc.) und nicht angemeldet sind, verdoppelt sich diese Zahl nochmals.

Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit
Jugendliche, die nach der Ausbildung keine Arbeit finden, oder solche, die gar nicht erst eine Lehrstelle antreten können, werden bereits vor dem Einstieg in den Arbeitsmarkt ausgebremst. Die Betroffenen sind frustriert. Sie laufen Gefahr, an den Rand der Gesellschaft abgedrängt zu werden. Durch diese Desintegration nimmt die Wirtschaft in Kauf, dass wertvolles Humankapital verloren geht.

Forderungen von Travail.Suisse

- Die Wirtschaft, die wieder Milliardengewinne schreibt, soll ihre Verantwortung wahrnehmen und Lehrabgänger/innen weiter beschäftigen oder junge Leute anstellen, damit diese erste Berufserfahrungen sammeln können.

- Anstatt die für die Betroffenen teuren und wirkungslosen Brückenangebote weiter auszubauen ist die Idee der staatlichen Basislehrjahre zu prüfen.

- Es sind Beschäftigungs- und Weiterbildungsprogramme für Jugendliche, die langfristig auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben, anzubieten.

- Der Bund stellt im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes Geld zur Verfügung zur Schaffung neuer Lehrstellen. Diese Möglichkeit soll offen gelegt und forciert werden.

- Das Instrument der Berufsbildungsfonds ist umzusetzen. Trittbrettfahrer, die keine Lehrlinge ausbilden, müssen in diese Fonds einbezahlen.

07. Februar 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Umweltschutz: Motor für Beschäftigung und Wachstum

Umweltschutz schafft attraktive Arbeitsplätze und fördert langfristig das Wachstum in der Schweiz. Hohe ökologische Anforderungen in unserem Land sind auch eine Chance für die Schweizer Exportwirtschaft.

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30. Januar 2005, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Referendum gegen die Sonntagsarbeit eingereicht – Der Sonntag darf nicht zu einem Werktag werden

Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, und seine Verbände haben heute zusammen mit dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund die Referendumsunterschriften gegen die Ausdehnung der Sonntagsarbeit eingereicht. Die Änderung des Arbeitsgesetzes führt zu einem Dammbruch und öffnet der generellen Liberalisierung der Sonntagsarbeit Tür und Tor. Dies gilt es zu verhindern. Der arbeitsfreie Sonntag soll die Regel bleiben und muss deshalb geschützt werden. mehr

Travail.Suisse und seine Mitgliedsverbände Syna, transfair und Syndicats chrétiens interprofessionnels du Valais (SCIV) haben zusammen 17’000 beglaubigte Unterschriften zum Referendum gegen die Ausdehnung der Sonntagsarbeit beigesteuert. Mit dem Referendum „Nein zur Sonntagsarbeit“ wollen sie verhindern, dass der Sonntag zu einem normalen Arbeitstag wird.

Die Ausweitung der Sonntagsarbeit

- schafft den kollektiven Ruhetag ab. Die gemeinsame Freizeit mit Familie und Freunde wird verunmöglicht und eine zentrale soziale Errungenschaft unserer Gesellschaft verschwindet.

- verschlechtert die Arbeitsbedingungen und untergräbt den Grundsatz „Flexibilität gegen Schutz“, da es keine GAV-Pflicht und keine Regelung für Zuschläge bei regelmässiger Sonntagsarbeit gibt.

- schafft keine neuen Arbeitsplätze. Der Konsum verlagert sich aus dem Dorf oder Quartier hin zu den Einkaufsläden in den Bahnhöfen. Die Existenz vieler Geschäfte ist gefährdet.

25. Januar 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Arbeitsmarkt: Schluss mit dem Einstellungsstopp!

Die Schweizer Volkswirtschaft ist seit drei Semestern auf robustem Wachstumskurs. Die Grossunternehmen schreiben fürs Jahr 2004 Rekordgewinne. Doch die Situation auf dem Arbeitsmarkt entschärft sich nicht. Für Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ist bewiesen, dass das Konzept des Shareholder Value gescheitert ist. Die Arbeitgeber müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und neue Stellen schaffen.

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PD Schluss mit dem Einstellungsstopp.doc 35 KB

24. Januar 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

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Managerlöhne: Abzockerinitiative kann Bonispirale nicht stoppen

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