Themen – Arbeit – Arbeitsmarkt

Jugendliche Arbeitslose: Die Lage spitzt sich dramatisch zu

Seit Juli – gleichzeitig mit den Schul- und Lehrabschlüssen – nimmt die Zahl der Jugendlichen ohne Stelle und Ausbildungsplatz wieder zu. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert, dass die im Februar durch das Volkswirtschaftsdepartement festgelegten Zielsetzungen überprüft werden. Falls diese nicht erreicht wurden, sind weitergehende Massnahmen zu treffen.

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12. September 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Sonntagsarbeit: Wir lassen uns keine Bären aufbinden

Am letzten Mai-Sonntag fand in Zürich ein Sonntagsverkauf zum Start in den «Teddy-Summer» statt. Dabei wurde einmal mehr klar: Der Franken kann nur einmal ausgegeben werden.

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29. August 2005, Arno Kerst, Vizepräsident Syna Drucker-icon

Es droht eine steigende Sockelarbeitslosigkeit

Es ist zu befürchten, dass die Sockelarbeitslosigkeit in der Schweiz in nächster Zeit massiv steigen wird. Die Sockelarbeitslosigkeit steht in Zusammenhang mit der Langzeitarbeitslosigkeit, und diese ist oftmals gekennzeichnet durch ein tiefes Qualifikationsniveau der Betroffenen. Bei der Qualifikation muss deshalb angesetzt werden: Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert, dass der Gefahr der stetig steigenden Sockelarbeitslosigkeit mit Aus- und Weiterbildungsmassnahmen begegnet wird.

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20. Juni 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Strukturelle Arbeitslosigkeit: 1’000-Franken-Jobs sind das falsche Instrument

Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote verharrt seit neun Monaten unverändert bei 3.8 Prozent. Eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt ist nicht in Sicht. Immer mehr Leute werden ausgesteuert, im vergangenen Monat waren es rund 3’900 Personen. Die Integration der erwerbslosen Personen in den ersten Arbeitsmarkt bleibt oberstes Ziel – flächendeckende 1’000-Franken-Jobs sind diesbezüglich aber das falsche Instrument. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert, dass die Aus- und Weiterbildungsmassnahmen verstärkt und die Anzahl Taggelder erhöht werden. mehr

Die Prognosen für die Beschäftigungsentwicklung bleiben auch fürs zweite Halbjahr düster. Die Zahl der offenen Stellen stagniert, die Konjunkturinstitute korrigieren ihre Prognosen nach unten und der Beschäftigungsbarometer weist auf eine Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation hin.

Steigende Sockelarbeitslosigkeit
Mit der lang anhaltenden Arbeitsmarktkrise steigt die Sockelarbeitslosigkeit an. Aufgrund des anhaltenden Strukturwandels wird die Kluft zwischen Anforderungen und Qualifikationen immer grösser. Travail.Suisse befürchtet, dass in der aktuellen Arbeitsmarktkrise die Sockelarbeitslosigkeit massiv ansteigen und die seco-Arbeitslosenzahlen die 100’000-Marke in Zukunft nur schwerlich unterschreiten werden.

1’000-Franken-Jobs sind nicht die Lösung
Für Travail.Suisse steht fest, dass alles daran gesetzt werden muss, die betroffenen Personen wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Erhaltung ihrer Arbeitsmarktfähigkeit hat oberste Priorität. Dieses Ziel kann aber nicht erreicht werden, indem schweizweit flächendeckend 1’000-Franken-Jobs geschaffen werden. Dieses Instrument schafft falsche Anreize für Arbeitgeber.

Travail.Suisse verlangt deshalb:

- eine gezielte Aus- und Weiterbildungsoffensive für Langzeiterwerbslose und Ausgesteuerte;

- die Verstärkung von Beschäftigungsmassnahmen, die wie bisher von Organisationen, die nicht direkt mit dem ersten Arbeitsmarkt konkurrenzieren, angeboten werden sollen;

- die Erhöhung der Anzahl Taggelder auf 520.

06. Juni 2005, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Die weltweite Jugendbeschäftigung: Eines der dringendsten Probleme auf dieser Welt

Vom 31. Mai bis zum 16. Juni 2005 wird an der Internationalen Arbeitskonferenz die dramatische Lage der Jugendbeschäftigung auf der ganzen Welt besprochen. Wenn das Potenzial der Jugend verschwendet wird, hat die Gesellschaft als Ganzes keine Aussicht auf eine gute Zukunft.

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06. Juni 2005, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

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Donnerstag, 23. November 2017, 9.30 Uhr, Welle 7 (Deck 4, Raum-Nummer 4.13), Schanzenstrasse 5, Bern

Thema:
Barometer Gute Arbeit Qualität der Arbeitsbedingungen aus der Sicht der Arbeitnehmenden – repräsentative Ergebnisse für die Jahre 2015 bis 2017

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