Medien – Medienmitteilungen

Aktuelle Medienmitteilungen

Ständerat mit wichtigem Entscheid für arbeitslose Personen

Der Ständerat ist heute bei der Debatte zur Umsetzung von Artikel 121a seiner Kommission gefolgt. Damit sollen neu ein Stellenlosen-Vorrang geschaffen werden und gleichzeitig die bilateralen Verträge erhalten bleiben. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst diesen Entscheid und fordert den Nationalrat auf, dem Ständerat zu folgen. mehr

Nach dem Nationalrat hat sich heute auch der Ständerat für eine Umsetzung von Artikel 121a der Bundesverfassung ausgesprochen, die mit den bilateralen Verträgen kompatibel ist. Gleichzeitig hat sie den sogenannten Inländervorrang light um eine sofortige Stellenmeldepflicht ergänzt. So sollen die Arbeitgeber verpflichtet werden, offene Stellen in Berufsgruppen mit hoher Arbeitslosigkeit bei der öffentlichen Arbeitsvermittlung zu melden. Geeignete Stellenlose müssen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden und eine Nichtanstellung durch den Arbeitgeber wäre begründungspflichtig. Mit einem eigentlichen Stellenlosen-Vorrang sollen Hürden für die Rückkehr in den Arbeitsmarkt abgebaut und das inländische Arbeitskräftepotenzial besser ausgeschöpft werden. „Die Chancen für arbeitslose Personen zu erhöhen ist äusserst wichtig für die Arbeitnehmenden und richtig für die Volkswirtschaft“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik von Travail.Suisse. Travail.Suisse fordert den Nationalrat auf, im Differenzbereinigungsverfahren diesen Stellenlosen-Vorrang zu übernehmen.

Nur Schutz der Löhne und Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten die Bilateralen nachhaltig

Für Travail.Suisse ist klar, dass es neben einem verbesserten Zugang zum Arbeitsmarkt auch effektive flankierende Massnahmen zum Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen braucht. Nur wenn die Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt verbessert, die Arbeitsmarktpartizipation der Frauen erhöht und der Verbleib von älteren Arbeitnehmenden im Arbeitsmarkt gesichert werden, ist die Bevölkerung nachhaltig vom bilateralen Weg mit der europäischen Union zu überzeugen.

Für weitere Informationen:
Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik, Tel. 076 412 30 53

01. Dezember 2016, Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Der Ständerat muss heute für mehr zahlbare familienergänzende Betreuung sorgen

Die Kosten für die familienergänzende Kinderbetreuung sind in der Schweiz exorbitant hoch. Zudem fehlt es an Betreuungsplätzen, die auch Eltern mit unregelmässigen Arbeitszeiten eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder bieten. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert den Ständerat auf, heute auf die vom Bundesrat vorgeschlagenen Verbesserungen des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung einzutreten (Geschäft-Nr. 16.055), was zu einem weniger teuren und besser auf die heutigen Arbeitswelt ausgerichteten Betreuungsangebot führen würde. mehr

„Die Fachkräfteinitiative setzt auf eine höhere Erwerbsbeteiligung der Eltern. Will man dieses Ziel ernsthaft erreichen, so genügt es nicht, auf den Goodwill einzelner Kantone zu hoffen. Der Bund muss gezielte Anreize für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf setzen“, sagt Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik bei Travail.Suisse. Die zuständige Kommission hat vorgeschoben, familienergänzende Kinderbetreuung sei Sache der Kantone und will deshalb nicht auf die Vorlage eintreten. Das ist sehr kurzsichtig, denn in der heutigen Arbeitswelt, braucht es zwingend zahlbare und verlässliche Drittbetreuungsangebote. „Das geht nicht ohne den Bund, der den Kantonen auf die Sprünge hilft. Sonst bleibt es für Eltern Glückssache oder Zufall, ob sie auf eine gute Betreuungsinfrastruktur zählen können oder nicht, je nach Kantonszugehörigkeit. Das ist nicht mehr zeitgemäss, die moderne Arbeitswelt macht nicht an der Kantonsgrenze halt“, sagt Kuert Killer. Zwar sind die kaufkraftbereinigten Kosten für die familienexterne Kinderbetreuung in der Schweiz vergleichbar mit denjenigen in unseren Nachbarländern Deutschland, Österreich und Frankreich. Aber ein Grossteil der Kosten wird in der Schweiz im Gegensatz zum benachbarten Ausland auf die Eltern überwälzt. Das macht die familienexterne Kinderbetreuung in der Schweiz exorbitant teuer und führt häufig dazu, dass ein Zweiteinkommen sich finanziell kaum rechnet.

Enttäuschend ist, dass sich Exponent/innen der Familienpartei CVP und Kreise aus der Wirtschaft, die von der Fachkräfteinitiative reden und von einem steigenden Arbeitskräftepotenzial der Eltern profitieren würden gegen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wehren. Travail.Suisse fordert diese Kreise auf, langfristig zu denken und in ein zahlbares und verlässliches Angebot an familienexterner Kinderbetreuung zu investieren. Travail.Suisse ist überzeugt, dass es mittelfristig einen besseren Service Public in diesem Bereich braucht und fordert deshalb, dass die heutige Anstossfinanzierung des Bundes mittelfristig zu einem Rahmengesetz für die Betreuungsinfrastruktur umgebaut wird.

Für weitere Informationen:
Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik, Tel. 079 777 24 69

Anhang Grösse

2016 11 28 Finanzhilfen-Kinderbetreuung d.docx 40 KB

28. November 2016, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik Drucker-icon

Anpassung der FlaM-Kontrollen richtig, aber nicht ausreichend

Der Bundesrat hat heute die Erhöhung der FlaM-Kontrollen in der Entsendeverordnung in Auftrag gegeben und den Bericht zur Optimierung des Vollzugs zur Kenntnis genommen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, erachtet dies als richtigen und überfälligen Schritt. Er reicht aber nicht aus, um effiziente Kontrollen und den Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen zu garantieren. mehr

Mit der Erhöhung der in der Entsendeverordnung festgeschriebenen Anzahl Kontrollen von 27‘000 auf 35‘000 soll eine ausreichende Kontrolldichte sichergestellt werden. Travail.Suisse begrüsst diese Erhöhung, bekräftigt aber, dass es sich lediglich um eine Annäherung an die Realität handelt: „In den letzten Jahren wurden bereits deutlich über 35‘000 Kontrollen pro Jahr durchgeführt“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. „Durch diese Anpassung der Verordnung wird also in der Realität keine einzige zusätzlich Kontrolle stattfinden“, so Fischer weiter.

Vollzugsoptimierung bleibt auf halbem Weg stehen

Weiter hat der Bundesrat einen Bericht mit Massnahmen zur Vollzugsoptimierung der FlaM zur Kenntnis genommen. Die beschlossenen 9 Massnahmen werden allesamt von Travail.Suisse unterstützt. Dabei handelt es sich aber vielfach um Selbstverständlichkeiten wie risikobasierte Kontrollstrategien, Mindestqualitätsanforderungen für Kontrollen oder eine kantonsübergreifend einheitliche Sanktionspraxis bei Verstössen. Gleichzeitig wurden wichtige Punkte im Aktionsplan nicht adressiert oder nicht zu Ende geführt. So fehlt einerseits die Problematik der grossen Unterschiede der Missbrauchsschwellen in Bereichen ohne GAV-Mindestlöhne. Es fehlt an einem einheitlichen Lohnrechner und die Missbrauchsschwellen werden sehr unterschiedlich festgelegt. Damit werden teilweise auch sehr tiefe Löhne nicht als Missbrauch eingeschätzt und es besteht keine Handlungsmöglichkeit durch das FlaM-Instrumentarium. Andererseits konnten die Arbeiten für eine GAV-Bescheinigung im öffentlichen Beschaffungswesen nicht fertiggestellt werden. Aus Sicht von Travail.Suisse hat die öffentliche Hand zwingend eine Vorbildfunktion einzunehmen und bei der Beschaffung nur mit Anbietern zusammenzuarbeiten, welche die Einhaltung der Lohn- und Arbeitsbedingungen über eine GAV-Bescheinigung dokumentieren können.

Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen muss verbessert werden

Neben Optimierungen im Vollzug braucht es aber auch spürbare Verbesserungen der flankierenden Massnahmen zum wirksameren Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen. Eine Vereinfachung der Allgemeinverbindlicherklärung von GAV, eine Erweiterung der Bestimmungen für die erleichterte AVE und eine Analyse der bestehenden Instrumente gegen die Scheinselbständigkeit sind zwingend und dringend notwendig. Gerade für die grosse politische Herausforderung der Umsetzung von Art. 121 a der BV sind effektive flankierende Massnahmen und ein funktionierender Lohnschutz in der Schweiz unabdingbar. „Der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen muss sichergestellt, die Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt verbessert, die Arbeitsmarktpartizipation der Frauen erhöht und der Verbleib von älteren Arbeitnehmenden im Arbeitsmarkt gesichert werden. Nur so wird es gelingen die Bevölkerung nachhaltig vom bilateralen Weg mit der europäischen Union zu überzeugen“, so Fischer.

Für weitere Informationen:
Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik, 076 412 30 53

Anhang Grösse

2016 11 23 FlaM Optimierung AnzahlKontrollen d.docx 41 KB

23. November 2016, Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Erleichterte Einbürgerung für die 3. Ausländergeneration: Die Kampagne ist lanciert!

Heute haben Ada Marra und eine breite parteiübergreifende Allianz die Kampagne für ein JA zur erleichterten Einbürgerung der 3. Generation lanciert. Am 12. Februar 2017 werden Volk und Stände über eine Verfassungsänderung abstimmen, die das Einbürgerungsverfahren für junge Ausländerinnen und Ausländer unter 25 Jahren vereinfacht. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, unterstützt diese Kampagne und hat den heute Morgen veröffentlichten Aufruf « Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen!» unterzeichnet. mehr

Travail.Suisse sagt Ja zur Verfassungsänderung, welche den jungen in der Schweiz geborenen Ausländerinnen und Ausländern unter 25 Jahren ermöglicht, das Bürgerrecht zu erhalten, ohne ihre Integration beweisen zu müssen. Ihre Eltern und Grosseltern haben bereits in der Schweiz gelebt. Ihre Eltern sind sogar hier geboren und haben hier ihre Schulzeit verbracht. Wer könnte besser seine Zugehörigkeit zur Schweizer Gesellschaft beweisen als eine junge Person der 3. Generation?

Travail.Suisse hat den Aufruf « Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen! » (http://www.dritte-generation.ch/) unterzeichnet und lädt die Bevölkerung und die Stände ein, das Anliegen zu unterstützen. Die Vereinfachung der Einbürgerung der 3. Generation wird die soziale und politische Anerkennung von bereits integrierten Personen fördern. Die Jungen sind die Zukunft unserer Gesellschaft und des Arbeitsmarktes. Einen Teil der Jugend zu diskriminieren, wäre für unsere Zukunft fatal. Wie kann man in der Schweiz geboren sein, hier alle Schulen besucht haben und arbeiten, seine Eltern und Grosseltern hier haben und noch immer als „Ausländerin“ oder „Ausländer“ gelten?

Für mehr Informationen: Adrian Wüthrich, Präsident, Tel. 079 287 04 93

Anhang Grösse

2016 11-22 Start Abstimmungskampagne erleichterte Einbürgerung.docx 47 KB

22. November 2016, Adrian Wüthrich, Präsident Drucker-icon

Arbeitnehmende sind unzufrieden mit Löhnen und Arbeitszeiten

Das «Barometer Gute Arbeit» wird als Kooperationsprojekt der Berner Fachhochschule und des Gewerkschaftsdachverbands Travail.Suisse jährlich herausgegeben. Die repräsentativen Ergebnisse beleuchten die Qualität der Arbeitsbedingungen in der Schweiz und ihre Veränderungen. Die Ausgabe 2016 zeigt neben grossen psychosozialen Belastungen und mangelhafter Förderung der Weiterbildung eine zunehmende Unzufriedenheit mit Löhnen und Arbeitszeiten.

>> zur interaktiven Grafik der Studie

mehr

Während Belastungen wie Stress, Termindruck, fehlende Gesundheitsförderung oder Weiterbildung hoch bleiben, nimmt die Zufriedenheit mit Löhnen und Arbeitszeiten ab. Leicht rückläufig scheint auch die Arbeitsplatzsicherheit insgesamt zu sein.

Grosse Unterschiede zwischen Branchen und Regionen

Die Ergebnisse des Barometer 2016 zeigen, dass Arbeitnehmende in der Schweiz ihre Arbeit zwar grundsätzlich als sinnstiftend und nützlich beurteilen und sich mit der eigenen Arbeit auch identifizieren. Sorge bereitet aber das Ausmass der psychosozialen Belastungen: „Immer mehr Stress und emotionale Erschöpfung sind heute für die meisten Arbeitnehmenden eine Realität“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. Und: „Dass Arbeitnehmende die Massnahmen zur Gesundheitsförderung wie auch zur Förderung von Weiterbildungen als ungenügend einschätzen, befeuert die psychosozialen Belastungen zusätzlich.“ Im Jahresvergleich wird ebenfalls deutlich, dass die Lohnzufriedenheit abnimmt, Arbeitnehmende ihre Arbeitszeiten immer weniger selber gestalten können und die Arbeitsmenge stetig zunimmt. Im Normalfall bietet ein Mitarbeitergespräch die Möglichkeit, solche Belastungen und Unzufriedenheiten anzusprechen, doch die Studie zeigt auch, dass über die Hälfte der Arbeitnehmenden entweder kein hilfreiches oder gar kein Mitarbeitergespräch haben.

Die erwähnten Defizite sind allerdings längst nicht bei allen Branchen und in allen Regionen gleichermassen ausgeprägt. Innerhalb der Regionen stehen vor allem Arbeitnehmende der lateinischen Schweiz stark unter Druck. „Im Tessin und der Genferseeregion sorgt sich bis zu einem Viertel der Arbeitnehmenden (26,6%) um ihren Arbeitsplatz – in der Restschweiz sind es noch 13,2%“, sagt Fischer. Auch bei den psychosozialen Belastungen zeigen sich deutliche Unterschiede: Während sich in der Deutschschweiz rund ein Drittel der Arbeitnehmenden am Ende eines Arbeitstages oft oder sehr häufig emotional erschöpft fühlt, ist dieser Wert in der Genferseeregion deutlich erhöht und gehört im Tessin für fast jeden zweiten Arbeitnehmenden zur Arbeitsrealität. Innerhalb der Branchen sind die Arbeitsbedingungen im Gross- und Detailhandel, im Gastgewerbe sowie in Verkehr und Lagerei unterdurchschnittlich, insbesondere der Sinn der Arbeit wird auch in der Finanz- und Versicherungsbranche kritisch beurteilt.

Pro Arbeitszeiterfassung, Weiterbildung und Reallohnerhöhung – drei zentrale Forderungen

Damit der liberale Schweizer Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig bleibt, muss zukunftsfähige Arbeit die Gesundheit der Arbeitnehmenden schützen, ihre Motivation erhalten und ein gewisses Mass an Sicherheit bieten. In einigen elementaren Punkten zeigen die repräsentativen Ergebnisse des „Barometer Gute Arbeit“, dass dem nicht so ist. Deshalb stellt Travail.Suisse die folgenden drei Forderungen:

1. Arbeitnehmende müssen die Hoheit über ihre freie Zeit behalten
Die Zahlen zeigen, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwinden resp. dass Arbeitgebende immer mehr über ihre freie Zeit bestimmen. Parallel dazu wird im Parlament ein Angriff auf das Arbeitsgesetz und den Kompromiss über die Arbeitszeiterfassung gestartet. Für Travail.Suisse ist klar: Die Angriffe auf das Arbeitsgesetz und die Arbeitszeiterfassung müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Eine Flexibilisierung muss zwingend auch den Arbeitnehmenden zu Gute kommen.

2. Ohne Weiterbildung keine qualifizierten Arbeitnehmenden
Die Weiterbildung fristet in Unternehmen leider noch immer ein Mauerblümchendasein. Dabei ist sie insbesondere hinsichtlich Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit zentral – gerade für die älteren Arbeitnehmenden. Am 1. Januar 2017 tritt das eidgenössische Weiterbildungsgesetz in Kraft. Es verlangt, dass die Unternehmen die Weiterbildung „begünstigen“. Die Mitarbeitenden sollen bei der Planung und Umsetzung ihrer Weiterbildungsstrategie unterstützt werden. Dabei appelliert Travail.Suisse auch an den Bundesrat: Der sich in Prüfung befindende Sonderkredit für Weiterbildung muss nächstes Jahr endlich gesprochen werden.

3. Reallohnerhöhung ist nötig bis überfällig
Das „Barometer Gute Arbeit“ zeigt auch, dass die Arbeitnehmenden das Gefühl haben, ihr Lohn sei nicht mehr angemessen zur geforderten Leistung. Tatsächlich ist die Reallohnentwicklung in den letzten Jahren unterdurchschnittlich. Auf der anderen Seite werden die Gewinne der Unternehmen immer tiefer besteuert (z.B. auch USRIII). Brexit und diverse Wahlen haben gezeigt, dass immer mehr Arbeitnehmende überzeugt sind, der freie Handel komme wenigen Grossunternehmen und ihren Aktionären zu Gute. Es ist deshalb an der Zeit mit Reallohnerhöhungen Gegensteuer zu geben, bevor die Arbeitnehmenden an der Urne die Quittung zeigen.

Weitere Informationen:
• Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse, 079 287 04 93
•Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Travail.Suisse, 076 412 30 53

Anhang Grösse

2016 11 21 MM Barometer-Gute-Arbeit d.pdf 125 KB

2016 11 21 Barometer-Gute-Arbeit Analysetext G-Fischer d.pdf 893 KB

2016 11 21 Barometer-Gute-Arbeit Forderungen A-Wuethrich d.pdf 111 KB

2016 11 21 Studie Barometer-Gute-Arbeit d.pdf 2058 KB

21. November 2016, Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Medienkontakte

Kontaktperson für Medienanfragen

Kontaktperson für Medienanfragen:

Linda Rosenkranz
Leiterin Kommunikation
031 370 2111 oder
079 743 5047
rosenkranz@travailsuisse.ch

Anwesend: Montag bis Mittwoch

Medienmitteilungen

Medienservice

Medienkonferenzen

Lohnresultate 2017

Zum Mediendossier

Archiv